Von der App veräppelt


 

Gestern noch habe ich die WordPress App und die damit verbundene Mobilität über den Klee gelobt. Doch nachdem ich 3 Entwürfe, zwei davon so gut wie fertig, getippt hatte passsierte es. Das Hochladen eines Fotos schlug mehrfach fehl und dann stürzte die App einfach ab und ab und ab und wieder ab.

Mehr als eine Stunde Arbeit waren futsch, schlimmer noch, die Ideen und Formulierungen der Texte waren natürlich so nicht mehr nachzuvollziehen.

Ärger …
aber, wo ein Wille ist, ist auch ein Ausweg.

Was tun? Vielleicht hilft ja die Anwendung iExplorer, sie verpricht jedenfalls die Möglichkeit auf dem iPad abgelegte Daten zu sichten und auf dem angeschlossenen Rechner zu sichern. Doch welche der mehr als 300 Files enthält die Texte?

Nichts verständliches zu finden wie etwa Entwurf oder Draft oder vielleicht Files mit den Titeln der Texte?    Die „Aufgabe“ war vorprogrammiert, doch noch ein letzter Blick auf die Tempfiles. O, Glück gehabt, in einer Temp-Datei sind die drei Entwürfe versteckt, leider sind alle Umlaute mit Doppel-Sonderzeichen belegt, aber meine Ideen zur „Aura-Theorie„, die Kurzgeschichte „Erdbeben in Groß-Gerau und Kernschmelze in Bilbis“ sind vom Daten-Tsunami weitgehend verschont geblieben.

Was lernen wir jetzt daraus?  Wir leben eben auf dünnem Eis. Die Menschen im Mittelalter sagten es etwas theatralischer: „Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen.“ Naja für heute sind meine Ideen dem Datentod gerade so noch von der Schippe gesprungen.

 

Ernesto O.

 

 

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