Formel1 @Eccelstone #Bahrein


„In einer Welt,
in der eigentlich technisch
alles machbar ist,
müsste es doch machbar sein,
dass jeder Mensch
Wohnung, Nahrung, Arbeit,
Energie und Kommunikation,
sowie die Chance auf etwas Glück erhält.

ich will
wollen wir nicht alle, wollen wir ?
dann los jetzt !“
Zitat aus:  „Die kosmische Welle EXP-Nachwehen“

Das große Thema des 21. Jahrhundert heißt Teilhabe und das ist deutlich mehr als Anteilnahme oder Rollenzuweisung. Wir erwarten von unseren Schulkindern, dass sie lernen mitzudenken und selbstverantwortlich zu agieren. Erfreulicherweise wollen dies auch immer mehr der jungen Menschen in Europa, Amerika, Australien und auch in Asien und Afrika.

Was wir von unseren Kindern erwarten, dürfen wir natürlich auch von Milliardären  und  Sportlern erwarten, die im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit stehen.

Wichtiger als der technische Fortschritt ist der soziale Fortschritt, denn die Schere zwischen den beiden klafft immer weiter auseinander. Gegensteuern ist angesagt. Während eine Milliarde mit kaum einem Dollar am Tag vor dem Verhungern steht, sonnen sich rund tausend Menschen auf dieser unserer Erde im Glanz von mehren Milliarden $. Sicher Geld ist nicht alles, wichtiger als Reichtum ist die Perspektive für die Menschen, die aber gerade wird vom Königshaus in Bahrain mit Füßen getreten. Die Zurückgesetzten haben deshalb für die Zeit des Formel 1 Rennens „Tage des Zorns“ ausgerufen.

Lieber Bernie Ecclestone,

ist es nicht ein saublödes Gefühl wenn man neben dem Kronprinzen von Bahrain steht, der  vollmundig erklärt: „Ich kann garantieren, dass sich keine Attacke gegen die Formel-1 richtet.“ Selbst, wenn Prinz Salman bin Hamad al-Chalifa den Sportsmann gibt und in Vogel-Strauss-Manier mit Sand spritzend bemerkt  „Das Rennen ist das Rennen. Wir sind hier, um zu zelebrieren.“

Welch ein Aufschrei wäre eigentlich durch die Presse der Alliierten 1944 gegangen, wenn der Eccelstone der damaligen Zeit  neben  Nazigrößen wie Göbbels oder Göring mild lächlend das Rennen auf dem Nürnburg-Ring eröffnet, während diese versichern, dass niemand die Rennstrecke mit einem Bombenteppich belegen kann?

Manche Dinge gehen halt in die Hose, da ist guter Rat teuer.  (Da jedoch gute kostenlose Beratung meine Spezialität ist)

Hier mein Rat.

Mit einem geschickten Aktionsplan und deinen 3 Mrd. $ im Rücken kannst Du nach dem Rennen die Herrschaften in Bahrain ganz einfach unter Druck setzen.

  Wenn nicht innerhalb von 3 Monaten

   – politische Gefangene frei gelassen,

  – die Menschenrechte in Bahrain nachprüfbar eingehalten,

   – (ausländische) Panzer  abgezogen,

   – sowie alle zerstrittenen Parteien am Verhandlungstisch ernsthaft über die Anliegen der  verschiedenen Gruppierungen reden werden,

dann findet im kommenden Jahr selbstverständlich kein Formel 1 Rennen in Bahrain statt!

Außerdem wird das Rennen auch für den Fall abgesagt, dass dieser Demokratisierungsprozess nach den 3 Monaten wieder abgebrochen werden sollte.

Ernesto O.

Übrigens, Fehler machen darf jeder, solange sie korrigiert werden können.

 Die wirklich intelligenten Menschen lernen aus den Fehlern der anderen und ihren eigenen. 

 I´m positive on earth!

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