Kalender der Zukunft Bilanz 2012: Große Ansagen – kleine Auswirkungen


Die Uhr für 2012 ist abgelaufen – Zeit für den Kalender der Zukunft Bilanz zu ziehen. (Was ist der Kalender der Zukunft?)

Kalender der Zukunft Bilanz 2012Kalender der Zukunft:  Auswertung für 2012

Über 40 Vorhersagen von nationaler, globaler und kosmischer Dimension aus Wirtschaft, Sport, Umwelt, Technik, Wissenschaft, Gesellschaft, Astronomie und Weltraumfahrt standen 2012 zur Entscheidung an. Die Würfel sind gefallen. Viele Vorhersagen waren eine Luftnummer, so die Eröffnung des Berliner Großflughafens. Da diese schon  im Kalender der Zukunft 2011 stand und auch ohne Pauken und Trompeten zur Bruchlandung wurde, wird sie 2012 nicht mehr bewertet.

Die zuverlässigsten Vorhersagen stammten aus den Bereichen Sport und Astronomie. Auf die Durchführung der Olympischen
Spiele in London war ebenso Verlass wie auf die Fußball EM in Polen und der Ukraine, obwohl einige Fußballstadien knapp vor dem Aus standen.  Alle von seriösen Astronomen angekündigten Himmelseregnisse trafen planmäßig ein, wie der Venustransit

und die Sonnenfinsternis in Australien.

Lediglich Planet X, auch Nibiru genannt hat seinen Weg zur Erde nicht gefunden, was auch niemand gewundert hat bis auf eingefleischte Esoteriker, die wohl nun bis zum Ende des nächsten Mayakalender-Zyklus warten müssen.

Neben typischen Verzögerungsproblemen bei der Umsetzung von Umwelt-, (Kyotoprotokoll), Technik-, (Vernichtung von Chemiewaffen) und gesellschaftlichen Großprojekten bleibt nur noch eine bedeutsame Vorhersage aus der Wissenschaft, die angesprochen werden sollte.

CERN und das Schwarze Loch:

50 Monate sollte es dauern bis die Experimente des CERN zur Bildung eines schwarzen Loches im Jahr 2012 führen könnten. Die Zeit für das von Prof. Rößler für möglich gehalten Szenario und für die vom ehemaligen Nuklearphysiker Walter Wagner  vor einem  US District Court gegen das Europäische Labor für Teilchenphysik CERN geführte Klage zur Unterlassung dieser Experimente ist abgelaufen.

Gut. Wir leben noch, auch 2013. Allerdings geht die Rößlersche These von 2008 in die Verlängerung. Denn bei CERN konnten besagte Experimente nicht pünktlich beginnen. Auch erscheint die Möglichkeit, dass Rößler recht behalten sollte und wir in naher Zukunft von einem selbst gebastelten schwarzen Loch verschluckt werden, zunehmend  kleiner, da schwarze Löcher, insbesondere die von Menschenhand erzeugten mikroskopisch kleinen wohl doch viel wahrscheinlicher sofort wieder zerfallen als bisher angenommen. Damit haben wir mit großer Wahrscheinlichkeit  noch 5 Milliarden Jahre Zeit bis unter dem Boden von Genf sich ein alles fressendes Schwarzes Loch auftun könnte.

Nachschauen:
Was wurde aus den Vorhersagen für 2012 ? 

Zum Überblick ab 2008

  Ernesto O.

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