Formel des Tages: Wir sind nicht allein.

 

Gibt es außerirdisches Leben; gibt es sogar außerirdische  Zivilisationen im Weltall, die in Lage wäre mit uns kommunizieren wenn sie wollten?

Zwar wird der Drake-Gleichung gerne die Wissenschaftlichkeit abgesprochen, dennoch besteht mit ihr die Möglichkeit abzuschätzen wie groß die Anzahl (N) der technisierten Zivilisationen in Sternsystemen der Milchstraße ist,  zu denen wir Kontakt aufnehmen könnten:

 N = R* · fp · ne · fl · fi · fa · fL

Dabei bedeutet:

R* = mittlere Sternentstehungsrate pro Jahr in der Milchstraße  (5-20)
fp = Anteil obiger Sterne mit Planetensystem (10-20%)
ne = Anzahl der Planeten in Lebenszone (1 bis 5)
fl = Anteil der Planeten mit Leben  (10% bis 20%)
fi = Anteil der Planeten mit intelligenten Zivilisationen (bis  50%)
fc = Anteil intelligenter Zivilisationen mit Kommunikationsinteresse (10% bis 40%)
fL = Lebensdauer einer Zivilisation (1/1.000.000 + x Jahre)

Das Problem der Drake-Gleichung ist, dass für die einzusetzenden Zahlen wenig brauchbare Daten zur Auswertung  verfügbar sind, so dass je nach Ansatz sehr kleine oder sehr große Werte für N als Ergebnis am Ende stehen. Sicher ist jedoch, dass N > 0 sein muss.

Daher kann man zumindest davon ausgehen, dass es intelligentes Leben mit Bewusstsein in unserer Galaxie gibt. Sofern es nicht in der Milchstrasse so etwas wie einen „Speckgürtel des Lebens“ existiert, der vorgibt dass sich Leben prinzipiell häufiger in bestimmen Zonen (zum Bsp. Randlage äußerer Spiralarme oder besonders C-Staub haltigen Gebieten) verwirklicht, muss man allerdings davon ausgehen, dass Leben mit den nötigen Qualifikationen für interkosmische Kommunikation sich durchschnittlich erst im Umkreis von 750 LJ findet. Was bedeutet, dass selbst bei genauer Ausrichtung des „Kommunikationsstrahls“ es 750 Jahre dauert bis ein Signal beim interstellaren Partner ankommt.

 

Ernesto O.

Formel des Tages (Ankündigung)

Das Internet
hat dafür gesorgt,
dass alle,
nahezu alles,
nahezu gleichzeitig,
erfahren können.

 

Das BlaBlaBla von früher, das uns täglich überschwemmt hat sich damit exponentiell vermehrt und die wirklich gehaltvollen Informationen müssen statt dessen noch länger gesucht werden als früher.  Willkommen sind deshalb Formeln, da sie Wichtiges auf wenige Symbole zusammendrängen. Allein – sie wollen verstanden werden.

Meine Kreise II

In loser Folge werde ich deshalb die Bedeutung einiger Formeln erklären.

 

🌋 Wir sind nicht allein. (Dez. 14)

⛄️ Die Harry Potter Formel (Jan. 15)

– Formel des (Über-)Lebens

– Alles ist relativ!

– Doomsday

 

Ernesto O.

#futurekillers Dezember 2014

Revolution No 10

#futurekillers

Top Five Dezember 2014

  1.  IS-Feldzug (2)

  2.  Weltweite Aufrüstung (neu)

  3.  Drogenmafia/Korruption in Lateinamerika (neu)

  4.   Ukrainekonflikt (4) 

  5.  Ebola und seine Darstellung  in den Medien (3)

     

    zu 2. Weltweite Aufrüstung

    Im Grunde genommen ein Dauerbrenner, dessen Vernichtungspotential im Alltag übersehen wird.

    Warum:
    1. Nach wie vor besitzen die USA und Russland Atomwaffen in einer Menge, die die Erde in Steinzeit zurück bomben kann
    2. Die Annährung der beiden Staaten befindet sich an einem Wendepunkt bzw. an einem entscheidenen Punkt.
    3. Das Gleichgewicht des Schreckens zwischen Ost und West funktioniert nicht mehr, da die Anzahl der weltweiten Atommächte inzwischen
    auf 8 vielleicht sogar 9 gestiegen ist bzw. in asymetrischen Kriegen nicht anwendbar ist.
    4. Auch die Rüstungsausgaben im Nahen Osten, in Afrika und sogar in Ozeanien steigen.
    5. Bis 2021 werden wahrscheinlich die Rüstungsausgaben der Länder, die nicht der Nato angehören, diese übersteigen.
    6. Mit mehr als 1 Billion $ an Kosten sind die Ausgaben für Militär bereits jetzt ein wichtige Ursache für internationale Armut.

    Fazit: Die Welt kann sich vor allem die teueren und zugleich „wirkungslosen“ Atom-Waffen nicht leisten. Hinzu kommt, dass Aufrüstung nicht automatisch vor Kriegen schützt.


    Ausgeschieden aus der Top 5

         –  Türkei (1)
Warum:
Zwar haben sich die Ziele kaum geändert, aber durch den Papst-Besuch und die russische Annährung
wurde die Türkei daran erinnert, dass sie ihre Verantwortung im Nahen Osten annehmen muss.

         –  EU – Verordnungswut (4)
Warum:
Die Situation hat sich sich seit Oktober nicht grundlegend geändert, jedoch bietet der Wechsel an der Spitze (Donald Tusk – neuer EU-Ratspräsident, und Federica Mogherini – neue EU-Außenbeauftragte) frische Chancen für eine menschlichere EU-Bürokratie. 

Ernesto O.

 

ältere Beitrage zum Thema:

#futurekillers (Oktober 2014)

High hope of the month Oct.2014

#Futurekillers #Highhopes (September)

Die Krim-Krise #futurekillers

#Futurekillers (März 14)

Futurekillers (Thema-Startbeitrag)