Pandoras Web 01-16

28-01-16

Pandoras Web e.e 16Skurril: Saudischer Großmufti will Schach verbieten
Quelle: Süddeutsche Zeitung
http://www.sueddeutsche.de/panorama/saudi-arabien-saudischer-grossmufti-will-schach-verbieten-1.2829972

Profit vs. Ethik:   Radikal dank Facebook ?
Quelle: Spiegel.de
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/filterblase-radikalisierung-auf-facebook-a-1073450.html

Türkei: Hexenjagd auf kurdische Kultur
Quelle: ttt-Videobeitrag ARD Mediathek
http://mediathek.daserste.de/ttt-titel-thesen-temperamente/Hexenjagd-auf-kurdische-Kultur/Das-Erste/Video?documentId=32950958&topRessort&bcastId=431902

Helfen können heißt noch lange nicht helfen wollen: So einfach könnten die Reichsten die Armut stoppen
Quelle: Süddeutsche Zeitung
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/entwicklungshilfe-so-einfach-koennten-die-reichsten-die-armut-stoppen-1.2830011

Frei oder geheim oder was ? Ein bisschen weniger geheim
Quelle: TAZ
http://www.taz.de/Freihandelsabkommen-TTIP/!5269895/

Strange: Heiteres Busen-Raten im japanischen TV
Quelle: Blick.ch (Schweiz)
http://www.blick.ch/news/silikon-oder-echt-heiteres-busen-raten-im-japanischen-tv-id4606674.html

Ernesto O.

 

Ich übernehme keine Verantwortung für die Inhalte der Weblinks.

Pandoras Web

 

Pandoras Web e.e 16

Die Antike hatte eine einfache Erklärung für das Böse in der Welt. Schuld war Pandora. Als die Büchse der Pandora geöffnet wurde entwich Leid und Schmerz und brachte so den Menschen alle Übel wie Arbeit, Krankheit und Tod. Es scheint so als hätten wir mit dem Worldwide Web und der Einrichtung der Sozialen Netzwerke, die Büchse der Pandora ein zweites Mal geöffnet und damit Lug und Trug, Hasspredigten, Cybermobbing, Brandstiftern, Rassisten, Extremisten und Menschenfeinden aller Colour den Weg über den Erdball gebahnt um das größte Lügennetz aller Zeiten zu spinnen.

Doch sollen wir wirklich all diesen Netzmist hinnehmen, mit dem sich brave Webbürger einlullen können, um sie dann als Wahrheiten zu verkaufen? Nein.

Schon Asterix wusste einen Weg um die Römer aus ihren Träumen vom Imperium zu reissen: Die Konfrontation mit den harten Tatsachen! Die Suche nach überprüfbaren Informationen, Artikeln, Blogs, wissenschaftlich fundierten Fakten, kritische Reflexionen und dergleichen lohnt allemal. So lassen sich Monat für Monat digitale Nachrichten aus dem Internet fischen, die wenn schon nicht glaubhaft nachprüfbar, doch logischen Kriterien und der Analyse durch die menschliche Ratio standhalten.

Deshalb gibt es hier ab und an News, von skurril bis aufklärend, die sonst in der digitalen Kakophonie der Marktschreier untergegangen wären.

 

Ernesto O.

 

Flower Power returns

Clapperboard 16

 

🌷🌷🌷Wie bieten wir Militaristen, Rassisten, Chauvinisten und Kinder- und Menschenfeinden die Stirn?🌷🌷🌷

Mit Aktionen wie diesen:

Mehr  Flashmob Flower Power Aktionen!

Wir müssen jungen Männern eine Perspektive geben, sonst werden sie kriminelle Nazi-Faschisten (…das hatten wir doch schon mal: Hitlerjugend – SA – SS – KZ-Führer oder Kanonenfutter für den Endsieg – Der Nazi Trick!) .

Hey War – what are you good for? Nothing!

Make Love not War, that´s what I´m for.

So let´s do it again. Everybody in this – our – world.

Hippie is hip and Flower Power is the sign of the Hour.

Ernesto O.

 

 

 

 

 

 

 

 

Frage zum Tage 01-17

Frage zzum Tage

 

Die Frage zum Tage stammt vom Griechen Epikur (um 341 v. Chr. auf Samos; † 271 v. Chr.) und beschäftigt sich sich mit der Frage nach der Allmacht (Allmachtsparadoxon s.Wikipedia) und ist auch als Der vielleicht älteste Nexel der Menschheit“ (Raumzeitwellen.de) bekannt:

Entweder will Gott die Übel der Welt beseitigen und kann es nicht,
oder er kann es und will es nicht,
oder er kann es nicht und will es nicht,
oder er kann es und will es.
Wenn er nun will und nicht kann, so ist er schwach, was auf Gott nicht zutrifft.
Wenn er kann und nicht will, dann ist er missgünstig, was ebenfalls Gott fremd ist.
Wenn er nicht will und nicht kann, dann ist er sowohl missgünstig als auch schwach
und dann auch nicht Gott.
Wenn er aber will und kann, was allein sich für Gott ziemt,
woher kommen dann die Übel,

und warum nimmt er sie nicht weg ?

 

Ich will meine Leserinnen und Leser nicht alleine lassen mit der Frage und eine Antworthilfe zur Lösung aus heutiger Sicht geben. Allerdings ist die Antwort abhängig von der Logik mit der wir an sie herangehen.

In einer atheistischen Logik ist die Antwort kurz und bündig. Da es keinen Gott gibt, kann er auch nicht die Übel wegnehmen.

In der theistischen Logik ist der Sachverhalt komplizierter. Gott – der Allmächtige ist ja nur dann allmächtig, wenn Gott seiner Allmacht fähig und würdig ist.  Doch kann Gott einen Stein schaffen, der so schwer ist dass selbst Gott ihn nicht einen Berg hinaufrollen kann? Oder muss Gott nicht auch  den eigenen Tod überleben können oder gar gleichzeitig  tot und lebendig sein können oder trotz seiner Allmacht nicht zugleich Schwächen zeigen dürfen?

Ein Wesensmerkmal dieser (erweiterten) Logik ist, dass sie einerseits paradoxe und nicht entschiedene Zustände zulässt, andererseits potentielle oder schwebende Zustände erlaubt. Das bedeutet zum einen dass Gott nicht alles tun muss was möglich ist, genauso wie es bedeutet dass Gott temporäre Zustände zulässt (sog. „Vereinbarungen“). Da Gott den Menschen auf ihren eigenen Wunsch einen freien Willen gegeben hat, besteht für Gott auch keine Verpflichtung die Übel, die die Menschheit angerichtet hat zu beseitigen. Für den Kuddelmuddel, sind demnach direkt oder indirekt selbst verantwortlich, daher wird auch der Wunsch verständlich, dass Gott uns bitteschön da rausholt.

Ernesto O.

 

P.S. Hier gibt es mehr über logische Systeme und das Lügnerparadoxon.

 

 

Ein armer Hund

In einer Welt, in der das Morgen wie das Gestern ist, die Nacht wie ein dunkle Kopie des Tages wirkt, benötigt ein armer Hund einen Freund. Auch wenn die Gedanken des Mr. Hublot nur aus Nullen und Einsen bestehen und seine Balkonblumen faltbares Blechzeug sind, Hublot versteht es zu helfen. Mit Schmieröl und Metallschrauben zum Essen, wächst der vor der Mülltonne gerettete kleine Robo-Dog prächtig und damit die Probleme des Mr. Hublot. Aber Mr. Hublot wäre nicht Mr. Hublot, wenn er nicht Mr. Hublot wäre und das alles in einer Welt in der ein Tag eine lichte Kopie der Nacht und das Morgen wie das Gestern ist.

Visit Mr. Hublot auf ARTE

 

Ernesto O.

 

Erkenntnis der Woche 16-01

Dark House in Zell e.e

Erkenntnis Nr. 1:

Ein echter Weg nimmt den Menschen nicht gefangen“ (Zitat aus dem Buch: Ich bin dann mal weg)

Der gleichnamige Film ist jetzt im auch Kino:  Trailer ansehen


Erkenntnis Nr. 2:

Hape Kerkeling ist ein kluger Kopf!

Nicht nur dass sich Hape auf seinem Weg nach  Santiago de Compostela das Universum und Gott öffnen. Nein; Hape hat auch mit dem Buch „Ich bin dann mal weg“ und Filmen wie „Samba in Mettman“ oder dem Sketch Hurz gezeigt, welchen Respekt und zugleich Witz wir dem Leben auch 2016 entgegenbringen können.

Sketch Hurz – das Original – der Klassiker

und  Hape Kerkeling – Hurz – als Musikvideo kostenlos auf MyVideo ansehen!

Erkenntnis Nr. 3:

„Das Bodenpersonal lässt doch arg zu Wünschen übrig“ (nochmal Hape aus: Ich bin dann mal weg)

Das gilt sicher nicht nur für die Vorbeter aller Religionen, das gilt auch für die Regierenden und oft auch für die Oberlehrer.

 

Letzte Erkenntnis für diese Woche:

Eigentlich ist das  ganze Leben ein Witz oder doch wenigstens komisch und wenn es nicht komisch ist, dann sind wir wenigstens komisch.

 

Ernesto O.