Sofies Blumengarten 17-01

Pfeil rot Translation

Wir können die Dinge so nehmen wie sie kommen,
aber wir können auch dafür sorgen,
dass sie so kommen wie wir sie nehmen möchten.

Sofies Blumengarten. Info-Scout für eine lebens- und liebenswerte Zukunft.
Wiedervereinigung von Kunst, Wissenschaft, Gesellschaft und Natur durch interaktive Technik.

iTechnik
IBM und die Welt in 5 Jahren
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Blog: Konstruktive Unzufriedenheit
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Gesellschaft
Ein Happy End für die Gruselgeschichte (die Zeit)
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Das Ende der Neuzeit:
Columbus und Luther standen vor 500 Jahren für den Beginn der Neuzeit. Stehen Bush und Trump für deren Ende?
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Psychologie: Wie geht man mit neuen Chefs um?
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Biografie:
Wird Trump über seinen eigenen Schatten springen können?
Trump-Biograf David Cay Johnston meint
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Wirtschaft:
Riesen-Herausforderung für Trump!
Die Wirtschaftsperformance unter Obama war Top, unter Bush ein Flop, die Meßlatte für Trump liegt sehr hoch.
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Papier des türkischen Geheimdiensts:
Wenn dies das türkische Volk erfährt, bekommt Erdogan große Probleme.
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Bildung in der Türkei:
Der Todeskampf des türkischen Schulsystems
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Kunst

D                         A
So weit gekommen und so viel gesehen,
E                         F#m
so viel passiert, dass wir nicht verstehen,
D                              A
ich weiß es nicht, doch ich frag‘ es mich schon,
E
wie hast du mich gefunden?

Eins  aus 8.000 Millionen
D          A          E           F#m
_De de Dep _De de Dep Oh De de dep O o h h!

 

Wissenschaft

Wenn der Meeresspiegel doch einmal steigen sollte, dann werden in den USA Taucheranzüge boomen.

Natur

Aktuell keine Beiträge. Demnächst wieder in diesem Theater.

Ernesto O.

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In Sofies Blumengarten

Wenn wir uns nicht um das Paradies auf Erden bemühen,
werden wir uns ganz schnell in einer Hölle wiederfinden.


Die Weiße Rose war ein Thinktank des Widerstands gegen die Hölle der Diktatur.

Der Begriff Thinktank (dt. Denkfabrik) entstand im II.Weltkrieg als Militärs an einem geheimen abhörsicheren Ort (tank) mit Experten an militärischen Strategien arbeiteten (think). Heute handelt es sich häufig bei Thinktanks  um Stiftungen, deren Absicht die Manipulation des Mainstreams der Meinungen ist zum Zwecke der Durchsetzung der eigenen Interessen ist, z.B. das Cato Institute der Milliardäre  Koch.

Scheinbar ohnmächtig leistete die Weiße Rose Widerstand gegen die brutale, rassistische, menschenfeindliche Nazi-Diktatur. Sophie und Hans Scholl waren getragen von der Vision einer freien, menschenfreundlichen Zukunft   für alle Menschen auf der Erde. Ihr Versuch ein Netzwerk gegen ideologische und rassistische Unterdrückung zu begründen wurde zerstört.  Die zarte Blume des Friedens wurde durch das Nazi-Regime niedergetrampelt, so wie auch heute noch viele Friedensblumen getötet werden.

Ernesto O.

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Quantensprünge am Freitag: Urknall, Evolution, Gott

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Gestern um kurz vor Mitternacht kam auf Alpha eine merkwürdige Sendung. „Quantensprung“   ist eine kleine ORF III TV-Reihe in der Andreas Jäger etwas leicht kurioses macht. Er holt Leute aus der Wissenschaft mit dem Auto ab und führt dann Gespräche während der Fahrt, über wirklich die Welt bewegende Themen wie eben die Quantenphysik. Dazu holt er sich auch schon mal Nobelpreisträger und Wissenschaftskapazitäten wie Peter Higgs oder Anton Zeilinger in den PKW und dann wird beim planlosen Autofahren über Makro- und Mikrokosmos geredet und die Menschheit dazwischen. Gestern holte sich Jäger einen Mathematiker und eine Biochemikerin ins Auto.

Thema: Urknall und/oder Gott

Schnell war man bei der Evolution und bei Gödel´s Gottesbeweis. Der Mathematiker erklärte wie Gödel den  ontologischen Gottesbeweis von Anselm von Canterbury  im Lichte der mathematischen Logik untersuchte und dabei zu dem Ergebnis kam, dass notwendigerweise Gott existiert. Hierbei handelt sich um Existenz eines göttlichen Wesens im konzeptionellen Sinne.
Erheblich interessanter war jedoch der Beitrag der Biochemikerin die einfach sagte Gott existiert nicht (Selbsterregung des Universums vorausgesetzt) und dann ergänzte: „Die Menschen haben Gott erfunden.“ Hätten die drei beim Heurigen gesessen, wäre mir das Besondere daran nie aufgefallen, aber sie sagte dies, während die drei im Auto unter Beobachtung zweier Frontscheiben-Cams dahinfuhren. Ja, klar: Das Auto – eine Erfindung des Menschen – existiert, ganz real; genauso wie die Erfindungen Flugzeug, Weltraumrakete oder die Verkehrsampel existieren. Ein Gedicht – auch so eine Erfindung der Menschen – existiert ebenso real wie…. na – logisch: Gott.

Auch wenn Gott nach dieser Feststellung ein wenig aussieht wie ein technisches Hilfsmittel, es bleibt dabei Gott existiert. Versuchen wir zu widerlegen dass Erfindungen existieren, dann gelingt es vielleicht auch die Existenz Gottes zu widerlegen. Überlassen wir diese Aufgabe jedoch erst einmal den Experten des Atheismus und denken an dieser Stelle noch ein Stück weiter.
Das heißt ja dann, dass Gott, wenn auch vielleicht nicht allmächtig, existiert und nicht den Urknall verursacht haben kann, da dieser schon stattgefunden hat. Doch Moment so einfach ist die Sachlage nicht, denn es ist kompliziert mit der Zeit, denn – ich glaube Stephen Hawking sieht das so ähnlich – den Urknall hat es zumindest – zeitlich – so nie gegeben, da unser Universum am „Horizont-Phänomen leidet“. Will heißen (spätestens seit Kolumbus) der Horizont ist kein Ende von Raum und Zeit. Wir können „hinter den Horizont gehen“ und feststellen, dass wir weder irgendwo herunterfallen noch das Ende der Zeit gekommen ist. Es ergibt sich so die Frage, ob es nicht völlig gleichgültig ist wo sich Gott in der Zeit befindet – vor oder hinter der Menschwerdung.

Praktisch ist es ohnedies so, dass der Mensch an sich, Gott nicht vor seiner eigenen Bewusstwerdung „erfinden“ kann, was zulässt, dass Gott parallel zum menschlichen Bewusstsein aufgetaucht ist (Henne-Ei-Problem lässt grüßen). Wesentlich interessanter erscheint mir da die Frage, ob Gott, sei es als Konzeption, Erfindung,  Mann mit Bart oder pantheistische Wesenheit, allmächtig sein kann, denn das ist es, was Gott in den Augen der Menschen zu Gott macht.

Ernesto O.

Davos zum Zweiten: GODS.EYE.REPORT

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Es ist schon eine ganze Weile her, da sangen Iron Butterfly „Are you happy?“ Die Frage bleibt: „Bist du glücklich?“ Sie lässt sich ausdehnen: „Ist die Menschheit glücklich?“

Manche werden jetzt sagen: Es reicht mir völlig, wenn ich glücklich bin, die anderen scheren mich einen Dreck. Aber alles interagiert mit allem und deshalb können Menschen nur temporär glücklich sein, denn während ich mich glücklich fühle arbeitet bereits irgendwer oder irgendetwas daran diese Stimmung zu ändern. Dabei sollte der Zustand der Welt  annähernd objektiv bestimmbar sein oder zumindest die Stimmung der Menschen, die auf unserer Erde leben. Die Wahrnehmung des Zustandes ist subjektiv und abhängig von der rosaroten oder rabenschwarz gefärbten Brille durch die wir gerade blicken. Dennoch ist die Stimmung der Vielen ein Kriterium, an dem sich der Zustand der Welt abgleichen lässt und dabei hilft einerseits „Blinden“ einen  Durchblick zu verschaffen und andererseits „Hoffnungslosen“ die Hoffnung geben kann,  die dazu führt „heute noch ein Apfelbäumchen zu pflanzen, wenn auch morgen schon die Welt untergeht“.

Die Versuche sind zahlreich, Stimmungen mit Barometern, Indizes und Indikatoren etc. einzufangen und in Davos tagen gerade die Leute, die 50.000,- € (mehr als den Jahresverdienst von mir und meiner Frau zusammen) hinblättern können um für ein paar Tage sich rapportieren zu lassen, wie es um die Welt steht und was deshalb getan werden könnte bzw. müsste um diesen Zustand zu verbessern bzw. zu erhalten (fragt sich allerdings für wen).

Dabei taugen die meisten Indikatoren nur wenig. Das Ifo-Stimmungbarometer gilt ja nur für Deutschland, der Dow Jones Index gibt nur Auskunft über die größten US Unternehmen,  die Forbes-Liste sagt uns lediglich wer wie reich ist, die Weltuntergangsuhr konzentriert sich im wesentlichen nur auf die Drohungen von Atomwaffen. Dabei gab es gute Ansätze schon im alten Jahrtausend. Zwar mögen eine ganze Reihe von Vorhersagen falsch gewesen sein, aber gerade deshalb bedarf es einfacher Indikatoren die den Zustand aller Bereiche messen, denn wir können uns in unserer komplexen Welt nicht mehr leisten nur an Symptomen herumzudoktern.

Indikatoren sind einfache aufschlussreiche Anzeiger, aber auch hier zeigen sich Unterschiede. So gibt es in der Chemie Indikatoren, die uns nur sagen ob das Medium sauer oder alkalisch ist, während Universal-Indikator (0 – 14), genauen Einblick – inklusive Neutralitätspunkt – gibt und dadurch beispielsweise ermöglicht das Wasser für die Fische und Pflanzen erträglich zu machen.

Die Idee des GODS.EYE.REPORT  ist exakt dieser universale Gedanke.
Der Indikator sollte deshalb globale Inhalte, sowie alle Regionen in den Fokus nehmen:

  • Nord- u. Lateinamerika
  • Südamerika
  • Afrika
  • Europa
  • Vorderasien
  • Zentralasien u. Russische Union
  • Ostasien
  • Australien, Ozeanien und Antarktis
  • Erde
  • Weltall

und folgende Zustände anzeigen:

  • Wirtschaft
  • Gesellschaft und Politik
  • Krieg und Frieden
  • Natur und Technik
  • Kunst und Wissenschaft

Die monatliche Kennziffer(n) ergeben ein empfindliches Barometer, das  dann Auskunft über die Zustände und die Stimmung auf der Erde geben. Natürlich muss der Indikator geeicht werden. Dazu bieten sich an die Quantifizierung/Untersuchung des Weltzustandes in den Jahren 1939-1945, 1969, 1974, 2000, 2003, 2006, 2009 und  2012 an.

Blogger und Webphilosophen wie ich, können diese Arbeit nicht alleine leisten, das ist klar und eigentlich sollten die Vereinten Nationen, alle Regierungen, Thinktanks jeder Culeur und  die großen NGOs daran interessiert sein. Schließlich erhalten wir so ein Instrument, das wesentlich mehr abbildet als der MSCI (Welt-Wirtschaftsindex) und deshalb eine deutlich bessere Anleitung zum Handeln für die Zukunft bietet.
GODS.EYE – Indikator: Ich bleibe dran.

Ernesto O.

 

 

 

 

Davos zum Ersten: Die Weltuntergangsuhr

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Es ist wieder einmal soweit. Das WEF (Weltwirtschaftsforum) tagt vom 17.-20.Januar in Davos.

Ein Vortrag jagt den anderen  und jeder kann hier live dabei sein.  Allerdings ist mir nicht bekannt, ob auch über den Zeigerstand der Weltuntergangsuhr gesprochen wird, obgleich Trump (USA) und Putin (Russland) erklärt haben ihre Atomwaffen modernisieren zu wollen, was nicht anderes bedeutet als die Arsenale noch effektiver in der Zerstörung dessen zu machen, was die beiden Länderchefs als Feind definieren.

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Press Button !

Seit 2015 steht der Zeiger der Uhr auf 3 Minuten vor 12:

„2015 – Es ist 3 vor 12! “Der Klimawandel und das ungebrochene nukleare Wettrüsten stellen eine ungemeine und unbestreitbare Gefahr für die Welt und die Existenz der Menschheit dar”, begründet Kennette Benedict, Direktorin des Bulletin of the Atomic Scientists, das neuerliche Vorrücken der Weltuntergangsuhr. Gleichzeitig kritisiert sie Regierungen und Staatsoberhäupter, die sich viel zu wenig mit diesen gefährlichen Problematiken auseinandersetzen und damit die Zivilisation dieser Erde bedrohen. Insbesondere wurde kritisiert, dass es nicht geschafft wurde, Maßnahmen zu ergreifen, die Klimaerwärmung auf maximal 2°C im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen, was Wissenschaftlern zufolge die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels verhindern könnte wie etwa ausgedehnte Dürren, Hitzewellen und Überschwemmungen. Trotz einiger zaghafter Maßnahmen sei längst nicht genug getan worden, um die katastrophalen Auswirkungen einer Klimaerwärmung zu verhindern.

Weiterhin wurden die Vereinigten Staaten von Amerika und Russland kritisiert, die nicht genug für eine Abrüstung ihrer nuklearen Arsenale täten, sondern vielmehr an einer Modernisierung dergleichen arbeiteten. Gleichzeitig wurde davor gewarnt, dass Länder wie Indien, Pakistan und Israel die Vergrößerung ihrer Atomwaffen-Arsenale anstreben. “Der vorsichtige Optimismus, der nach dem Ende des Kalten Krieges in Anbetracht der Abrüstungsbestrebungen zu spüren war, ist quasi wie eine Seifenblase zerplatzt”, kritisiert Sharon Squassoni, Mitglied des Bulletins, diese Entwicklungen.  (Quelle: http://weltuntergangsuhr.com/ )

Nimmt man die Aussagen weltführender Regierungschefs  ernst und bedenkt die Drohungen, die von Nordkorea ausgesprochen werden, sowie die Tatsache dass Fake-News Pakistan dazu bringen unverhohlen mit einem Atomangriff gegen Israel zu drohen, ergänzt durch die weltweite Zunahme von Selbstmordkriegern, so wird die Weltuntergangsuhr  für 2017 weiter auf nur noch 2 Minuten vor 12 vorrücken. Dies ist der gefährlichste Zeigerstand der Weltuntergangsuhr seitdem sie tickt. Nur während der McCarthy Ära 1953-1960 war sie genauso nahe an den Weltuntergang heran gerückt.  Damals wurden in den USA mit der Bevölkerung die berühmten aber witzlosen „Duck & Hide“- Übungen zum Schutz vor einem Atomwaffenangriff durchgeführt. Erste Vorzeichen dafür mögen die vor kurzem geäusserten Bevorratungsvisionen des Bundesinnenministers darstellen.

1991 – 1995 stand die Doomsday Uhr übrigens auf 23:43 – erfreuliche 17 Minuten vor 12.
Der Countdown seit 1947 – heute,  kann auf der Webseite weltuntergangsuhr.com nachgelesen werden.

Böse Zungen sagen, alle in Davos abgegeben Prognosen (z.B. kein Brexit, Trump – Never!) treffen niemals ein. Über die Vermeidung des 3. Weltkrieges wird erst überhaupt nicht gesprochen. Wird er damit erst unausweichlich?

Ernesto O.

 

 

 

 

Formel des Tages: Doomsday

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Wie lange wird die Menschheit  das Universum noch beglücken? 
Wann stirbt der letzte Mensch?

Mit der Doomsday-Formel läßt sich das bestimmen: Nehmen wir eine beliebige Existenzform  z.B. einen Dinosaurier, das Mammut, die Schildkröte oder den Menschen und nennen sie „Ereignis“. Beobachten wir zu einen beliebigen Zeitpunkt das Vorhandensein dieses Ereignisses, so   wird sich diese Beobachtung irgendwo innerhalb  der Zeitspanne ihrer Existenz befinden. Vorausgesetzt diese Beobachtung findet  rein zufällig statt, dann ist es wenig wahrscheinlich, dass diese Beobachtung in den ersten 2,5% oder in den letzten 2,5% der Existenz dieser Spezies liegt. Viel wahrscheinlicher, immerhin mit 95%, ist es diese Beobachtung während der dazwischen liegenden Zeit zu machen. Die verbleibende Existenzdauer lässt sich so auf maximal  39/40 der gesamten Existenzzeit eingrenzen. Befinden wir uns zum Beobachtungszeitpunkt am Ende der 95%-Spanne, liegt noch 1/39 der Lebenstage der Spezies vor uns. Stichproben dazwischen treffen mit einer  Wahrscheinlichkeit von p = 95% der zukünftigen Existenzdauer tf  und  somit minimal 1/39 oder höchstens das 39 fache der bisher beobachteten Existenzdauer tp. Daraus ergibt sich nach der folgenden Doomsdayformel von J. Richard Gott, dass die Menschen (Homo sapiens) bereits in weniger als 7 Millionen Jahren von der Erde verschwunden sind.

1/39 tp <  tf < 39 x tp , für p=95%

Homo sapiens lebt seit etwa 160000 Jahren auf der Erde. Daher berechnen wir das Ende der Menschheit so: 39 x 160000 = 6,2 Millionen Jahre, dann ist mit 95%iger Wahrscheinlichkeit mit uns vorbei. An der Rechnung an sich gibt es keine Zweifel. Wir sollten allerdings die Wirksamkeit kleiner Zahlen nicht unterschätzen, denn eigentlich ist unsere Position im Weltall so schwach, dass es uns überhaupt nicht geben dürfte.
Gehen wir die Sache pragmatischer an: Eines Tages wird die Sonne zur Nova und die Erde so stark erhitzen, dass selbst die globalen Meere verdampfen. Zu hohe Temperaturen für menschliches Leben wird es aber erst in mehr als 100 Millionen Jahren geben. Wir könnten also die Restchance von 2,5%, die uns für eine längere Existenz verbleibt, dafür nutzen unsere Umgebung soweit zu kühlen, dass  wir bis dahin überleben. Im Gegenzug stehen allerdings die Chancen auch sehr gut, dass wir das Jahr 3000 nicht mehr erleben, weil wir mit Atomkrieg und Antarktis-Schmelze unsere Welt in eine radioaktive Pfütze verseucht haben werden. Die übergeordnete Gattung Homo selbst sollte spätestens nach 39 x 2,5 Millionen Jahren = 97,5 Millionen Jahren abgelöst werden. Vielleicht werden intelligente fliegende Schwämme, die Temperaturen bis 250 Grad aushalten dann das Kommando auf der Erde übernommen haben.

Ernesto O.

 

Houston: „Mr. Twitter you have a problem.“

Pfeil rot Translation (Google)

Ja, ich weiß, das sagte ich im letzten Artikel schon, aber ich wiederhole mich ausnahmsweise einmal:
„Das ist nicht mein  Problem. Das ist das Problem von Mr. Twitter.“

Künstler und andere zivilisierte Menschen bringt man mit einem  „Twitter-Kleinkrieg“  weder zum Schweigen, geschweige denn dazu als Kooperateure für 2017 – 2020 zu agieren. Fast könnte man meinen Benjamin Franklin (ehemaliger US Präsident) hätte den Blitzableiter exklusiv für den designierten US-Präsidenten Donald Trump erfunden, und tatsächlich hat er schon wieder ein donnerndes Gewitter getwittert. Wer  den höchsten Gott im Olymp kritisiert hat es ja nun auch nicht besser verdient.

Wie kann es die völlig überschätzte Hofschranze von Hillary Clinton, Meryl Streep, es wagen, den bereits schon vor Amtsantritt in Stein gemeißelten Donald, wegen seinem beleidigendem Gekaspere gegenüber einem körperlich Behinderten zu kritisieren. Na sowas. Und jetzt erhält sie auch noch Support von anderen Künstlern quer über Globus. Unglaublich.

Mr. Twitter – for the last time – You have a big problem!

Vorsicht – Meteoritenschauer im Anmarsch!
„Der Schriftsteller Aaron Gillies schlug auf Twitter eine gemeinsame Strategie aller Prominenter vor: „Wenn alle berühmten Leute Trump in den nächsten vier Jahren permanent kritisieren, dann wäre er beschäftigt, auf Twitter zu schimpfen.“ Diese Idee griff Harry Potter-Autorin J.K. Rowling auf – und verbreitete sie mit dem Kommentar „Wenn ein Vergnügen zur Pflicht wird“ weiter.“ (Quelle: Spiegel-Online)

Da bleibt doch vor lauter Twitter-Gewitter keine Zeit mehr übrig um die Welt aus den Angeln zu heben.
Allerdings werden wir dann auch keine Erklärung von Mr. Trump für die Vetternwirtschaft, das Wiki-Leaks-Russiagate und die unveröffentliche Steuererklärung bekommen.

Ernesto O.

 

 

Mr. Twitter und das Problem der kognitiven Dissonanz

Skurrile Tweets:

Warum stehe ich eigentlich mit der Faust vor dem Weihnachtsbaum?
Sehr seltsame Botschaft – das Symbol von Weihnachten heißt Frieden und nicht Machtgewinn!

 

Warum sage ich eigentlich: sehr, sehr, sehr, sehr glücklich…?
Glück falsch verstanden – Glück lässt sich nicht steigern, auch nicht in $$$!


Die Analyse
Ob Twitter bei der Bewältigung der Zukunft hilfreich ist, mag dahingestellt sein. Jedenfalls erfreut es sich großer Beliebtheit bei Prominenten und Politikern. Den Vogel schießt dabei Donald Trump ab. Es ist der ungekrönte Twitterkönig des Jahres 2016. Während Präsident Obama nur selten twittert, und wenn nur positive Entwicklungen lobt, ist R.T. Erdogan fleißiger, er twittert auch gerne mal 50 Tweets im Monat. Merkel und Putin lassen zumeist lieber andere für sich twittern. Bei den 140 Zeichen Botschaften erscheint Donald Trump unschlagbar. Im letzten Monat hat er über 150 mal gezwitschert.  Mehr als 18.000.000 Follower hat er wohl – noch.

Vielleicht glaubt Trump ja, er könne per Twitter die Welt dirigieren und nach Belieben beherrschen, aber er sollte wissen, dass wer ständig der Welt in den Ohren liegt, am Ende nur nervt, und so keine Freunde gewinnt. Durch das ständige Gezwitscher könnte der schon nicht mit der Mehrheit der Wählerstimmen Gesegnete auch bald in Ungnade bei seinen Followern fallen. Wer seine Tweets liest und nicht gerade eben extrem leichtgläubig ist, wird bald bemerken, dass Trump in seinen  Kurznachrichten vor allem übertreibt oder lügt, provoziert und beleidigt, sich selbst über den Klee lobt, und immer die anderen für alle Fehler verantwortlich macht. Seine(selbst erkannte) Inkompetenzen überlagert er gerne, indem er Leute plötzlich super und toll findet(gerade auch – wenn sie sich wehren).

Ein paar Beispiele:

Wenn du nicht parierst – ich dich machen kaputt:

Anmache und Angabe Bsp. Nordkorea

Schuldigen gefunden (Bürgermeister von Chicago und natürlich nicht die Waffengesetze…oder Geldmangel für Personal)

Versöhnung oder  doch Verhöhnung  der  Feinde, Diese Looser  sind nun völlig verzweifelt. „Love“

Eigenlob (Trump liefert Hoffnung – sowas ähnliches stand auch schon mal auf den Wahlplakaten für Adolf Hitler)

Die Welt war düster bevor ich – Batman Trump – kam…

Wer glaubt Abwertungen und Beleidigungen aufheben zu können, wenn er ein „Love“ hinterher schiebt, ist entweder ein Heuchler oder durch Narzissmus geblendet. „Normale“ bzw. zivilisierte Menschen erhält man so nicht als Zuhörer geschweige denn als Kooperateure für 2017. Aber das ist nicht mein  Problem. Das ist das Problem von Mr. Twitter.

Ernesto O.