Bitcoins – auf zum Fahnenstangen-Tango!


                                                                                                                         Quelle: Finanzen.net

Es ist soweit, alle Welt tut so als ob der Bitcoin das Non-Plus-Ultra der Dinge wäre. Na, dann auf zum Tanz.

Stellen sie sich vor man zeigt ihnen eine Fahnenstange und verspricht ihnen, dass sie von dort oben einen wunderbaren Ausblick haben werden. Steigen sie auf den Mast. Vielleicht?
Stellen sie sich weiter vor, sie haben es getan und man bietet ihnen die Fahnenstange noch um das doppelt zu verlängern. Steigen sie weiter mit? Ja?
Nun sagt Ihnen jemand: „Wir verlängern die Fahnenstange noch einmal um das Vierfache“. Tun sie das?
Und nochmal um das Achtfache. Bekommen sie nicht irgendwann Angst, dass die Stange brechen muss?
Nun ja, wenn sie ein wenig von der Mathematik exponentieller Kurven haben, dann wissen sie dass diese nur in der Mathematik in die Unendlichkeit steigen werden. Auf der Erde in der realen Welt kippen sie irgendwann um, das lässt sich besonders gut an Populationen der Pflanzen- und Tierwelt beobachten, das ist auch der Grund warum der Homo sapiens sich nicht unendlich vermehren wird. Nun, warum sollte dies bei Bitcoin anders sein. Das sagen ja auch die Bitcoin-Miner, die die digitalen Coins „ schürfen“.

Der natürlich Lebensraum des Bitcoins ist das Handy, die Festplatte und das Netz. Beinahe hätte ich gesagt, sie kommen und gehen wie die virtuellen Teilchen im Quantenvakuum. Das heißt Bitcoins, sind Produkte aus elektrischem Strom, per Algorithmus errechnet. Das Dumme dabei ist: Zur Zeit besitzen über 90% der erschürften Bitcoins nur etwa 1000 Menschen von 7 000 000 000 Menschen, das sind weniger als 0,000001% von 7 Milliarden Erdenbürgern. Und die wollen den anderen weiß machen, dass sie die Bitcoins brauchen. Klar, das ist ein Super-Geschäft, wenn die anderen darauf hereinfallen. Dabei kann man diese Coins nicht einmal anfassen, wie die Tulpenzwiebeln vom Crash 1637 in Holland. Damals konnte man die Zwiebeln wenigstens noch aufessen, Bitcoins hingegen sind so flüchtig wie der heilige Geist.

Wo bewahrst du deine Bitcoins auf?
– Handy: Sag es niemand, sonst ist deine SIM-Karte weg. Lass es nicht fallen und verliere es nicht.
– In der Cloud: Auch wenn du der Cloud traust, die Hacker schlafen nicht und werden von Tag zu Tag mehr…
– Auf der Festplatte: Ist sie guter Qualität und sicher vor einem Schreibkopf-Crash? Lass deinen Computer nicht unbeaufsichtigt herum stehen!

Da man Bitcoins nicht unbegrenzt züchten kann, es sei die Schöpfer lügen (sehr wahrscheinlich!), vernichten die sich so nach und nach selbst. Bis dahin solltest du deine Finger aus dem Geschäft haben… oder es geht dir wie jenem Briten (wenn die Geschichte nicht wahr ist, so ist sie doch gut gelogen), der die Müllkippen nach seiner alten Festplatte absucht, um seine Bitcoins, die inzwischen Millionen wert sind wieder zu finden. Eine weitere Kapriole ist aus Bulgarien bekannt geworden.  (Verkauft Bulgarien seinen Schatz, stürzt der Bitcoin ab https://www.welt.de/finanzen/article171542071/Verkauft-Bulgarien-seinen-Schatz-stuerzt-der-Bitcoin-ab.html) Dort ist dem Zoll im Mai ein Bitcoin-Schatz im Wert von derzeit 3 Mrd. € in die Hände gefallen, als eine Bande von Betrügern hops genommen wurde. Bulgarien könnte damit mit einem Schlag 20% seiner Staatsschulden bezahlen und den Lumpen noch einen guten Deal gegen die Passwörter anbieten.
Würde Bulgarien die Coins jetzt gleich verkaufen würde dies allerdings deutliche Spuren im Preis der gehandelten Bitcoin-„Währung“ hinterlassen. Auch der am Wochenende von Interactive Brokers geplante Start von Futures auf den Bitcoin, die es ermöglichen auf sinkende Bitcoin-Kurse zu setzen, erhöht die Gefahr für einen Kurssturz der „Geister-Währung“ erheblich. Heute steht sie noch bei ca. 17000 $, ein bereits errechnetes Ziel für den Absturz des Bitcoin liegt beim alten GAP von November um die 7800 $, was zugleich einem Crash entspricht, der den Wert des Bitcoins mehr als halbiert!

Weitere Informationen finden sich hier:

https://raumzeitwellen.wordpress.com/2017/10/24/bitcoin-das-digitale-goldene-kalb/

http://www.businessinsider.de/ein-experte-erklaert-warum-sich-bitcoin-und-co-nicht-durchsetzen-2017-8

http://www.businessinsider.de/bitcoin-21-millionen-klub-wird-immer-exklusiver-2017-12

http://www.rottmeyer.de/gold-800-und-bitcoin-60-000/

http://www.rottmeyer.de/wohin-nur-mit-der-bitcoin-kohle/

http://www.businessinsider.de/bitcoin-investoren-koennte-markt-stuerzen-2017-12

http://www.businessinsider.de/warum-der-bitcoin-boom-unseren-planeten-ruinieren-koennte-2017-12

Natürlich übernehme ich keine Haftung für die gemachte Aussage, meine Meinung ist allerdings eindeutig.
Kein Bitcoins zum jetzigen Zeitpunkt kaufen.

 

Ernesto O.

2 Kommentare zu “Bitcoins – auf zum Fahnenstangen-Tango!

  1. Pingback: Bitcoin – Wer nicht hören will muss fühlen | Raumzeitwellen Blog

  2. Pingback: Politik & Börse: Der Drawdown der AfD hat begonnen | Raumzeitwellen Blog

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