Wischi Waschi Wuschi – Geldwäsche


 

Wie funktioniert eigentlich Geldwäsche?

  • Zuerst ist da die Tat
  • Jemand äußert den Verdacht
  • Dann werden die Fakten recherchiert
  • …und deren Plausibilität nachgeprüft
  • Beweise sammeln
  • Anklage erheben

 

 

Mehr als 50% der US-Bürger haben vergeblich auf die Offenlegung der finanziellen Verhältnisse von Donald Trump vor der Wahl gewartet. Wir warten noch heute. Warum zeigt er nicht seine Steuererklärung, obwohl dies üblich unter den vorangegangenen Präsidenten war. Vielleicht kommt nun doch auf Umwegen Licht ins Dunkel. Der Gefolgsmann von Trump, der inzwischen ungeliebte Wahlkampfmanager Paul Manafort befindet sich derzeit im Gefängnis und wartet auf sein Gerichtsverfahren – unter anderem wird ihm Geldwäsche vorgeworfen.

Hier sind fünf interessante Fakten zur Geldwäsche-Affaire.

 

1.
Trumps Hauptgeldgeber für den Trump Tower in Toronto war ein russisch-kanadischer Milliardär, der sein Geld mit dem Verkauf eines riesigen Stahlwerks in der Ukraine – für fast eine Milliarde Dollar – bekommen hat. Von diesem Geld wurden 100 Millionen Dollar an einen vom Kreml unterstützten Mittelsmann bezahlt, wahrscheinlich als Bestechungsgeld für sehr hohe russische Beamte. Und wer war der Präsident der Bank, die den Deal finanziert hat? Wladimir Putin.

 


2.
Trump kaufte sein Haus in Palm Beach für 41 Millionen Dollar. Ein paar Jahre später, ohne dass das Haus wirklich an Wert zugenommen hat, verkaufte er es für 95 Millionen Dollar – das damals teuerste Privathaus in Amerika! Warum? Ein bedeutender russischer Oligarch hat es gekauft. Wir wissen noch nicht, warum er Trump 54 Millionen Dollar extra zahlte – aber dies ist ein typischer Trick im Geldwäsche-Milieu.

 


3.
Die Immobiliengeschäfte von Trump wurden oft mit russischem Geld finanziert, typischerweise wurde das Geld durch Briefkastenfirmen geschleust. 77% der Wohnungen im Trump Tower des New Yorker Stadtteils Soho wurden von solchen mysteriösen Unternehmen bar gekauft. Mindestens 13 Menschen, die mit russischen Oligarchen oder Mafiosi in Verbindung stehen , lebten in Trumps Liegenschaften – darunter einer der größten Mafiosi Russlands. Einer betrieb sogar einen illegalen Glücksspiel-Ring, wo mit hohen Einsätzen gespielt wurde – in der Wohnung direkt unterhalb von Trump! „Russen halten einen ziemlich unverhältnismäßig großen Anteil unserer Vermögenswerte“  Donald Trump JR, 2008

 

4.
Während mehreren Jahren war ein russischer verurteilter Schwerverbrecher, ein Mann namens Felix Sater, Trumps Finanzmakler und leitender Berater. Sater ist ein bekannter Mafiosi, der einst jemandem mit einem zerbrochenen Margarita-Glas ins Gesicht stach, wofür das Opfer anschließend mit 100 Stichen genäht werden musste. Sater half bei der Gründung von Briefkastenfirmen und arrangierte die Finanzierung von Trumps Projekten – einschließlich der Pläne für den Trump Tower Moskau. Er ist auch ein Mitglied von Putins engstem Kreis.

Hier ist eine E-Mail, die er an Trumps Anwalt, Michael Cohen, im November 2015 schrieb:
„Michael, ich habe arrangiert, dass Ivanka in Putins privatem Stuhl an seinem Schreibtisch und in seinem Büro im Kreml sitzen kann. Ich werde Putin für dieses Programm gewinnen und Donald wird gewählt werden. Wir beide wissen, dass niemand sonst weiß, wie man das durchzieht, ohne dass Dummheit oder Gier dabei in die Quere kommen. Ich weiß, wie man das aufzieht und wir werden das schaffen. Kamerad, unser Junge kann Präsident der USA werden und wir können das gemeinsam einfädeln. Ich werde das gesamte Team von Putin dazu bringen, sich daran zu beteiligen.“ New York Times, 27. August 2017

 

5.
Trumps anderes Hauptgeschäft? Casinos — bekannt als klassische Vehikel für Geldwäsche! Eines von Trumps Casinos hat 100 Mal gegen die Bundesgesetze zum Schutz vor Geldwäsche verstoßen – und zahlte die größte Geldstrafe, die jemals gegen ein Casino verhängt wurde, weil es „vorsätzlich gegen Geldwäsche-Bestimmungen verstoßen“ hatte. Trump ist gesetzlich dazu verpflichtet, in allen seinen Unternehmen eine „sorgfältige Prüfung“ durchzuführen, um Geldwäsche zu verhindern. Sein leitender Angestellter sagte dazu: “Donald kennt keine Sorgfaltspflichten”.

 

Quelle: aavaz

 

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