Die täglichen Toten vs. Corona #Covid19

Der ständige Blick auf den eigenen Bauchnabel schadet mehr als er hilft.

Im Moment schaut ganz Deutschland nur auf sich selbst. Es ist ja alles so schlimm, nein noch schlimmer!
Der Börsenhandel soll wochenlang abgeschaltet, Klopapier und Nudeln rationiert und über Deutschland eine tägliche Ausgangssperre verhängt werden. Ganz Europa ist zum rosa Kaninchen geworden, das wie gebannt auf die Schlange starrt.

Jedoch, würden Sie eine Warze am Bauchnabel mit einer 14-tägigen Chemotherapie im ganzen Körper bekämpfen? Wir müssen wirklich versuchen Augenmaß zu behalten. Viren mit Antibiotika zu bekämpfen ist letztlich gefährlich, denn so bekommen Bakterien eine zusätzliche Chance gegen die wiederholt falsch eingesetzen Mittel immun zu werden, was unser Gesundheit schadet. Stattdessen sollten wir beim Blick auf uns selbst nicht den Blick in die Welt vergessen. Es wurde und wird schon immer täglich gestorben und Coronaviren sind auch wenn sich die Infektion weltweit ausbreitet – was Grippewellen bisher immer getan haben – längst nicht die häufigste der alltäglichen Todesursachen!

Die häufigste Todesursache des gestrigen Tages waren – wie täglich – die bekannten ansteckenden Krankheiten wie z.B. Cholera, Hepatitis C und E, Masern, Rotaviren, TBC, Meningokokken etc.
Influenza und Covid19 befinden sich weiterhin am Ende der täglichen Todesfälle.

Wenn die Leute das Corona-Virus ernst nehmen – und die Medien zeigen, wie man die Ausbreitung durch eigenes kluges Verhalten bremsen kann – gewinnen wir die notwendige Zeit um auch diese Grippewelle zu überstehen. Statt Panik und überzogene Ausgangsverbote ist jetzt angemessenes Verhalten das Mittel der Wahl. #WirBleibenZuHaus ist vom Prinzip her richtig, aber mal ehrlich bei einem Spaziergang allein im Wald oder durch die Felder überträgt sich die Grippe nicht. Verwaltungsfetischismus führt nur dazu, dass sich am Ende mehr Ordnungshüter (evt. auch alarmierte Soldaten) durch ihre vielen zusätzlichen sozialen Kontakte anstecken. (siehe spanische Grippe 1918/19)

Aufklärung

statt

Verbote

Irgendwann ist schließlich auch der Scheitelpunkt der Corona-Grippewelle erreicht. 
Das Beispiel Südkorea zeigt uns wohin der Weg bei vernünftigem Verhalten gehen wird.    
4 Wochen vom Beginn bis zum Überschreiten des Scheitelpunkte der Grippewelle
Die tägliche Zahl der Neuinfekte sinkt seit 10 Tagen
Am 12. März erstmals mehr Geheilte als Neuerkrankte

So, nun macht was daraus:

Es kommt nicht darauf an besonders viel zu tun,
es kommt darauf an die richtigen Dinge zu tun
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Ernesto O.