Der Börsenmonat – Januar 21


Willkommen im neuen Jahr 2021. Neue Hochs und Tiefs voraus. Unser Börsenmonat ist diesmal kurz, aber dafür üppig. Das Musterdepot läuft wie geschmiert und hat seit seinem Start im Jahr 2012 inzwischen 896% hinzu gewonnen. Während der DAX nach dem schweren Corona-Crash im März 20 zwischenzeitlich über 30% im Minus war, hat er sich bis zum Jahresende auf ein Plus von 3,55% gerettet. Das Ziel den DAX zu schlagen gelang auch 2020 mit einem Plus von 35% leichter als erwartet. 

Auch 2021 soll der DAX wieder geschlagen werden. Am 31. Dezember 2021 wird das Dekaden-Musterdepot geschlossen, ob 2022 ein neues Musterdepot aufgelegt wird hängt vom Interesse der Leserschaft ab. 

Börsenmonat- Musterdepot

Das Aussergewöhnliche im Januar 21 ist, dass Stand 19.Januar, das Musterdepot einen Monatsschub von 31% erhalten hat und somit 6 der 13 Aktien im Depot sogenannte 100%-ter sind. Obwohl Niu Tech schon beim stattlichen   Kurs von 30 € um die Hälfte reduziert wurde hat es Niu nach der Konsolidierung auf 22 € auf neue Höhen von 38 € hinaufgezogen und somit ist Niu nun Performance-Spitzenreiter. Zum Verkauf der ersten Encavis-Anteile ist es bisher nicht gekommen, weil immer wenn Encavis zurücksetzt holt es doch bald wieder auf, denn immer mehr institutionelle Anleger erkennen das solide Geschäftsmodell von Encavis und den wachsenden Bedarf an „grüner Energie“ in den kommenden Jahren an.

Die Performance-Kings & Queens seit der Erstnotiz im Musterdepot sind:

Niu Tech      482%

3D Systems 337%

Viatris          280%

Sony            212%

Encavis        141%

ITM Power  134%

Eine Besonderheit bildet dabei Viatris, das als Geschenk durch die Abspaltung von Pfizer im Musterdepot gelandet ist. Sollte sich zeigen, dass Viatris „eine bessere TeVa“ ist, wird nachgekauft.  

Börsenmonat-Musterdpot Stand: 19.Januar

Die Monatsperformance von Anta Sports, ITM Power, Niu Tech, Encavis und 3D Systems beträgt kumuliert heftige 327%! Sollten wir das halten können, ist die durchschnittliche DAX-Performance p.A. von 7-8% schon  locker überholt und es darum die Kursgewinne zu sichern.

Unser Dekaden-Musterdepot schwankte allerdings in den vergangen 9 Jahren schon kräftig bei der Jahresperfomance; brachte jedoch nur 2016 einen negativen Ertrag, der sich aber gewaschen hatte. 

2012 –  27%

2013 – 126%

2014 –  10%

2015 –  57%

2016 – -50%

2017 –  74%

2018 –    0%

2019 –  15%

2020 –   35%

2021 –   31% (bis zum 20. Januar)

Nun zum Burner des Monats – 3D Systems: 

Ehrlich, ich habe es in den letzten 10 Jahren nie erlebt, dass eine meiner Aktien an einem Tag um 100% gestiegen ist (ausser Pennystocks, die jeder meiden sollte). Nachdem 3D Systems im Dezember 2019 für einen Anfangspreis von 7,83 € – 120 Stück für 970 € dem Börsenmonat-Depot hinzugefügt wurde, entwickelte sich die Aktie unter anderem auch wegen Corona nicht gut.  Zunächst lief sie bis Ende Februar doch nach oben bis auf 11€, kam dann aber unter die Räder. Bis Anfang August halbierte  sich der Aktienkurs, dennoch blieb der Glaube daran, dass 3D Druck Firmen eine Zukunft haben und 3D Systems immerhin eine der Topadressen für 3D Druck ist. So wagte ich und erhöhte ich die Depotposition um 210 Anteile zu 4,66 € das Stück auf 330 Aktien. Allerdings ging die Mutprobe weiter. Einen Monat später erreichte 3D Systems ihr Tief bei 3,99 €. Der Glaube hing an einem seiden Faden. 

Quelle: Comdirect https://magazin.comdirect.de/

Genau hier bewährte sich das Börsenmonat-Grundprinzip. 

Nicht auf die absoluten Verluste oder Gewinne schauen, sondern wie steht die Aktie am Monatsende. Sind die monatlichen Verluste noch zu verantworten? Der absolute Verlust der 3D Systems lag Ende August bei 570 €, der Monatsverlust jedoch nur bei 140 €. Jede Aktie bekommt bei mir eine Gewährleistung von -300 € im laufenden Monat, sofern der gesamten Monatsverlust nicht -1000 € übersteigt. Damit war die 3D Systems vorerst gerettet und hat es jetzt gedankt. Zum Jahresende hatte sich der Kurs der Aktie bereits  auf 9,45 € verdoppelt und plötzlich machte es Boom! 160 Anteile wurden inzwischen in zwei Tranchen (je 80 Anteile) verkauft und der ursprüngliche Preis ist also gut zurückgeholt. Natürlich erscheint die Aktie nun überhitzt (rot – relative Stärke), und ab sofort muss auch einmal mit -20% Minus an einem Tag kalkuliert werden. Solange der ZigZag (rote Zickzack-Linie) nicht eine Konsolidierung anzeigt bleiben die restlichen 250 Aktien im Depot. Am 24. Februar kommen die Quartalszahlen und die nächste Stunde der Wahrheit für den 3 D Druck Anbieter.

Ernesto O.

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