Zitat

Früher und Heute

Früher
… hatten die Leute Geld oder kein Geld.
Wer kein Geld hatte, war arm.
Wer Geld hatte, war reich.

Heute
… haben wenige Leute viel mehr Geld
und viele Menschen nur wenig Geld.
Wer heute kein Geld hat ist – nach wie vor – arm.
Wer heute Geld hat, ist viel reicher als früher,
will aber den Armen meist noch weniger geben als früher.

Mein Traum für Morgen
… werden alle Menschen genug Geld haben,
soviel dass niemand mehr danach fragt.
Damit dies geschieht muss ein Anfang gemacht werden
und das Geld fair an alle verteilt werden.

Übermorgen
… werden die Reichen sich darauf konzentrieren
diese Welt glücklicher zu machen
und die Armen, die es dann nicht mehr gibt,
auch.

Ernesto O.

Früher und Heute

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Ein unpolitisches Gedicht

Ein unpolitisches Gedicht

Wer mit Absicht
ohne Aussicht
wenig Umsicht
und Rücksicht
oder Einsicht

Hat die Durchsicht
bei Ansicht
und Nachsicht
ohne Vorsicht
völlig außer Sicht

Auch aus der Fernsicht
keine Weitsicht
oder Weitblick
Rundblick
Überblick
und kein Geschick
für den Poli T(r)ick

Horrormalereien an der Wand
haben vielen das Gehirn verbrannt.

😉

Ernesto O.

World-Tell-O-Scope: Oktober 18

World-Tell-O-Scope:  Oktober 18

Online-Medien wie „Tichys Einblick“ oder „Ach gut“ kennen sie wahrscheinlich schon. Wenn nicht, auch gut. Das besondere an diesen und vielen ähnlichen Medien ist, dass sie sich aufklärerisch geben, aber vor allem eins verbreiten: Meinung, Meinung, Meinung. Hinzu kommt, dass diese Autoren zumeist politische Schlagseite haben und an Fakten nur Interesse haben wenn sie gut in das eigene Weltbild passen.

WorldTellOScope hat sich zur Aufgabe gemacht, nicht zu kommentieren, sondern die Wirksamkeit der  Fakten des zurückliegenden Monats zu begutachten und für den kommenden Monat das festzuhalten was wahrscheinlich oder möglicherweise daraus folgen wird. Im Prinzip betreibt  World-Tell-O-Scope eine Art monatliche Chartanalyse der Weltpolitik.   

Der Blick zurück in den September liefert die Basis für das was im Oktober passieren wird.  Die interessantesten „Polit-Märkte“ sind zur Zeit die USA, Deutschland und die EU, die Türkei, China, Russland und der Iran.

Beginnen wir mit Deutschland. 

Deutschland:  Der September war turbulent, und es ist zu erwarten, dass erst nach den Wahlen in Bayern eine gewisse Beruhigung in dem einen wie dem anderen Sinne eintreffen wird. Deutschland leidet unter einer neuen Welle des Populismus. 

Nach wie vor betreibt die AFD eine aggressive Politik, die vom Wahlkampf geprägt ist. Es zeichnet sich allerdings ab, dass der Schulterschluss mit Pegida, IB, III. Weg etc nur im Osten Deutschlands ankommt und in Bayern und Hessen die AFD trotz Einzug in die Landesparlamente Ende November als Verlierer nicht nur in den Augen ihrer eigenen Wählern dastehen wird. Das Herumeiern der GROKO  könnte sein rasches Ende finden, wenn Innen & Heimatminister Seehofer erkennt was er bei der Wahl in Bayern angerichtet hat. 

Apropos Bayern. Sollte sich Ende Oktober wider Erwarten eine Koalition CSU/AfD in Bayern abzeichnen so ist aller Voraussicht die Spaltung der CSU Fraktion in eine neue CDU und eine CSU-Fraktion zu erwarten. Es bleibt spannend, während die Arbeit für die Bundesbürger warten muss.  

 

USA:  Der innenpolitische Druck auf Donald Trump hat im September weiter zugenommen. Dies kann zu neuen Kapriolen seitens Trump bis zu den Kongress-Wahlen im November führen, was ggf. zu außenpolitischem Aktionismus führt, womit Trump weiterhin die Weltwirtschaft irritieren würde. Allerdings gibt es ja eine „geheime Fraktion“ im Weißen Haus die Trump gegen politischen Unsinn „pampert“. Der Druck der US-Schulden könnte ihn auch vorsichtiger werden lassen. Die Ergebnisse des Handelsstreits vor allem mit China, eventuell auch mit der  EU werden ihm in den kommenden Monaten noch negativ aufstoßen. Für den Wahlkampf der Republikaner braucht es positive Anstösse, die sollen nun im Oktober von einem Abkommen mit Mexiko und Kanada kommen.

 

Italien treibt ein gewagtes Spiel, die wachsenden Staatsschulden lassen die Anleihen-Renditen in die Höhe steigen. Der zunehmende Streit zwischen den Koalitionären kann im Oktober noch stärker werden. (Linksaussen-Rechtsaussen-Koalitionen können ganz schnell implodieren.) 

 

Türkei:  Der September war für das Erdogan-Regime weitgehend ein verlorener Monat, auch wenn Erdogan dies natürlich anders darstellen wird. Der Staatsbesuch in Deutschland 🇩🇪 war für die Katz. Wieder zurück in Ankara gilt  für ihn im Oktober: „Guten Morgen liebe Sorgen; seid ihr schon alle wieder da.“

Als da wären die Lira-Schwäche, der anhaltende Dollarabfluss, der Braindraw, der kostspielige Syrien-Einsatz, die „lästigen“ Journalisten, der fehlende Frieden mit den Kurden, keine EM 2024, einbrechende Autoverkäufe etc. 

 

Russland: Nach der Fußball-WM ist die Begeisterung vorbei und Putin steckt in der Klemme. Die Wirtschaft ist zwar stabil, aber weiter auf niedrigem Niveau. Die Einfallslosigkeit bezüglich der Lösung kann noch einige Zeit anhalten, vor allem dann, wenn es in Syrien 🇸🇾 weiterhin nicht wirklich voran geht. Putin hält Assad die Stange und das kann sich als Fehler bei der Befriedung Syriens erweisen zumal im Nahostdreieck weiterhin widerstrebende Interessen kochen (Iran, Irak, Syrien, Türkei, Israel, Palästina, Gaza, Saudi-Arabien, Katar, Jemen)

 

China: 

…hat über den Sommer seine Positionen auf dem Afrikanischen Kontinent weiter ausgebaut. Ziel ist es ein Handelskrieg mit den USA langfristig auszubremsen und das eigene Wirtschaftswachstum in Gang zu halten. Was China am wenigsten gebrauchen kann ist das Misstrauen der anderen Staaten, denn China’s innerer Erfolg ist abhängig vom Rest der Welt und diese Erkenntnis beeinflusst in den kommenden Monaten die Strategie der chinesischen Regierung. Prinzipiell wird hier „Tit for Tat“ gespielt. Wer mit China handelt kann erwarten, dass dies auf Gegenliebe stößt, wenngleich die chinesischen Handelsstrategen  natürlich auch auf ihren Vorteil achten. An den heutigen Streitigkeiten mit den USA ist diese aber letztlich selbst schuld. Fairer Handel wird das größte Problem bleiben, wobei Trump aber auch nicht den Eindruck erweckt, dass er fair spielen will.     

 

Iran: Auch wenn der Iran an der Oberfläche wieder gefestigt erscheint, so brodelt es doch weiter im Land. Dabei wollen vor allem die jungen Iraner keine Unterstützung von Seiten der US-Regierung. Blickt man in der Geschichte zurück, so haben die US-Regierungen der letzten 50 Jahre genug Chancen vertan im Iran positiven Einfluß zu gewinnen, nicht zuletzt wegen des religiös markierten Konflikts zwischen den Saudis und den Ayatollahs. Was die jungen Menschen im Iran wollen ist eine weitgehende Abkehr von der anhaltenden religiösen Diktatur, was aber nicht bedeutet, dass sie grundsätzlich gegen den schiitischen Islam sind. In Sachen Atomabkommen ist der Iran als moralischer Sieger hervorgegangen, auch wenn Trump und Israel einen großen Krieg an die Wand malen. Die Regierung hat sich Verbündete in der ganzen Welt gesucht: Russland, China und die EU. Das hilft zwar noch nicht über ihre finanziellen Probleme hinweg, bietet aber für die kommenden Monate einen Hoffnungsschimmer.  

 

Mögliche Überraschungen im Oktober: 

  • Ein neues Referendum zum BREXIT scheint möglich. Falls diese Chance nicht zum Zuge kommt, so wird sich England damit abfinden müssen, dass die Zukunft der Briten schlechter aussehen wird als sie bei einer Mitgliedschaft Großbritanniens in der EU gewesen wäre. Der Schaden für die EU wird zwar erkennbar sein, aber sich in überschaubaren Grenzen halten.  
  • Im Herbst wird es auch weiterhin zu starken Wetterextremen kommen.  

Ernesto O. 

 

Es ist nicht die Absicht von World-Tell-O-Scope Politik zu betreiben. Alle Vorhersagen ohne Gewähr. Es handelt sich um Möglichkeiten, mit unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten, die eintreffen können, aber nicht müssen.    Weiterlesen

Respect : Respekt #Respect : #Respekt

Da war dieser 15 jährige Jung-Rapper, der am Ende seiner Performance laut ins Publikum rief:
„Respect man!“

Doch was ist mit Respekt – Neudeutsch: Respect – eigentlich gemeint?
Fangen sie doch mal eine Diskussion auf Twitter über die Qualität der Regierung an, dann erhalten sie recht bald – besonders, wenn sie sich kritisch über die Beiträge der zahlreichen Trolle und Fake-Accounts äußern, „nette Beleidigungen“ wie z.B. H……n, l…e Z…e oder v……r G…….h und noch unflätigere Antworten. Hingegen ist die Resonanz zu einem Plakat wie die „7 Schritte zur Menschlichkeit“ eher gering.

Dabei haben die Leute – nicht nur auf Twitter – Menschlichkeit dringend nötig, ist sie schließlich die Eigenschaft, die den Menschen hilft zum Nutzen aller erfolgreich miteinander umzugehen. Das Gegenteil von Menschlichkeit ist die Unmenschlichkeit und das grenzt uns von Verhaltensweisen anderer unfreundlicher Lebewesen ab. Also bitte etwas mehr „Respect yuman“ – nicht nur gegenüber Männern, auch gegenüber Frauen, Kindern, Greisen, Politikern, Andersgläubigen, Farbigen, ganz allgemein den Menschen, Tieren, Pflanzen, der Natur und den Herausforderungen, mit denen die Erde und wir Menschen konfrontiert sind.

 

Aber wir haben ein Problem mit der „Begrifflichkeit Respekt“, und diese bezieht nicht nur auf den Missbrauch der Sprache. Es gibt nämlich verschiedene Formen des Respekts, insbesondere „Angst gesteuerten Respekt“ und „Anerkennenden Respekt“.

 

1. Angst gesteuerter Respekt:


Als Kind hatte ich Respekt vor Lehrern, was aber in der Regel die Angst davor war bestraft zu werden. Im Nachhinein betrachtet ging es dabei zumeist um harmlose Dinge wie fehlende Respekts-Bekundungen, oder auch um willkürliche unbegründeten Machtdemonstrationen seitens der Erwachsenen. Die Hackordnung aus dem Hühnerstall war noch vor 50 Jahren automatisch in der Sozialisation implementiert. Entfielen die Instrumente der Macht, war es auch mit dem erzwungenen Respekt vorbei.

 

2. Anerkennender Respekt:

Als Kind dauert eine Weile, bis man merkt, dass die primären Regeln des Respekts Menschen gemacht sind. Wirklicher Respekt ist jedoch die Anerkennung der anderen Menschen ohne irgendeine Vorleistung oder Bedingung. Das ist der Respekt ist, der es wert Respekt genannt zu werden. Wenn Kinder in die Pubertät kommen erkennen sie vor allem diesen Unterschied zwischen Angst gesteuertem und anerkennendem Respekt. Annerkennender Respekt beginnt mit Zuhören und so war es auch bei mir. Kurioserweise hörte mir der knapp 70 Jahre alte an Parkinson erkrankte Direktor meiner Schule zuerst zu, während das Gross des ihm untergebenen Kollegiums dies erst noch lernen musste. Glücklicherweise hörten mir später auch mein Chemielehrer und seine Frau – ebenfalls Chemielehrerin – sowie ein Sozialkundelehrer zu, was letztlich dazu führte, dass ich nicht an den pädagogischen Krokodilen in der Schule scheiterte. Natürlich beschränkt sich die respektvolle Anerkennung nicht nur auf sachliche und fachliche Autoritäten. Dazu gehört auch die grundsätzliche Anerkennung aller Menschen ungeachtet dessen was sie zuvor getan haben. Im Grundgesetz nennt sich das übrigens Menschenwürde.

3. Institutioneller und essentieller Respekt

Respekt verdienen auch Gerichte, die auf Basis der Menschenrechte ihre Existenzberechtigung belegen  können.  Sofern   Institutionen nicht   dazu geschaffen   wurden um  die  Menschen zu erniedrigen oder gar psychisch oder physisch zu zerstören verdienen  diese ebenfalls  Respekt. Das gilt natürlich  nicht für „Volks-, Stand- oder Terror-Gerichte und  ähnliche Tribunale“, – auch Jesus hat seine Peiniger und Mörder nicht gelobt. Essentiell ist hingegen aber auch der Respekt gegenüber der Natur. Ja,  wir müssen sogar soweit  gehen, dass  es  Dinge zwischen  Erde und Himmel gibt, die unserer Erkenntnis überlegen sind. Dazu gehört auch die richtige Einordnung von Kapital, Macht, Technik und Kontrolle in den universellen Kontext und so müssen schließlich auch wir unsere Winzigkeit im Kosmos anerkennen.

 

Die Fähigkeit alle Menschen und Dinge anzuerkennen, auch wenn sie sich uns entgegenstellen und unsere Pläne und Perspektiven blockieren, bietet die einzige Chance unerwünschte Probleme positiv und fair zu lösen, damit es uns nicht so ergeht wie der Ente mit dem Skorpion:

Der Skorpion und die Ente
Ein Skorpion geriet auf seiner Wanderschaft  an einen breiten unüberwindbaren Fluss. Als  er schon aufgeben wollte,  begegnete er einer geselligen Ente, die sich gerade anschickte ihre Füße ins Wasser setzen zu wollen. „Liebe Ente“, fragte er, „kannst du mich auf deinem Rücken mit ans andere Ufer reisen lassen ?“ Die Ente, die sich der großen Gefahr bewusst war, die vom giftigen Stachel des Skorpions ausging, winkte jedoch dankend ab. Da versprach der Skorpion der Ente sich ganz anständig und friedlich zu benehmen, denn er wolle ja keinen Selbstmord begehen. Die Ente war es zufrieden und nahm den ungewöhnlichen Gast mit auf das Wasser. Als die beiden jedoch die Mitte des Flusses erreicht hatten, da geschah es: Der Skorpion stach zu! Die so getroffene Ente blickte sich noch einmal um und fragte in ihrem Todeskampf: „Warum nur, warum ?“ Der Skorpion antwortete ihr: „Es liegt in meiner Natur“ und beide ertranken jämmerlich.

…und jetzt?

Kooperation kann nur mit Respekt gelingen. Da können wir über die Ente nicht klagen. Sie hat den Rüpel von Skorpion ja naiver Weise respektiert, während er mit seiner dummen Respektlosigkeit die Ente und sich selbst ermordete.

Respektlosen Typen, den Respekt bei zu bringen, ist das eigentliche Problem, dabei kann Technik helfen. Der Skorpion hätte durch einen einfachen Korken am Stechen gehindert werden können. Im Grunde ist das probate Mittel gegen Respektlosigkeit aber die Kraft der Überzeugung, die Menschen auf den Weg zum Respekt bringt. Dazu braucht es Hirn – eigentlich nicht einmal so viel. Think ….deep!

Fassen wir zusammen:

Respect matters!

Aretha Franklin, die eben verstorbene „Mother of Soul“, hat das schon immer gewusst.

 

ArIeSPeICiTee!

 

Ernesto O.

Die Ungerechtigkeitsliga


Les Mortels sont egaux/Sterbliche sind gleich(1791)

Es ist ja mal gerade wieder en vogue sich über kleine Ungerechtigkeiten „groß aufzuregen“, während große Ungerechtigkeiten kaum thematisiert werden.

Während sich die Bildzeitung vor 30 Jahren nur über „die Faulenzer“ aufregte, „die Rente im Ausland verprassten“ schimpft man ja heute allzu gerne über die „Fußballer-Millionäre“, die obwohl sie ihre Knochen hinhalten angeblich „lustlos auf dem Platz herum traben“ und fleißig abkassieren. Seit dem die AfD im Bundestag ist, dürfen natürlich auch die „Asylanten“ nicht fehlen weil sie „Urlaub im Heimatland machen“ und „unser Land ausrauben“, was im Übrigen noch zu beweisen wäre.

Wutbürger Land auf Land ab springen gerne auf den Ungerechtigkeitszug und rufen – die Regierung muss weg, weg, weg.
Wie vieler Beweise bedarf es eigentlich zu verstehen, dass neue Regierungen sehr oft trotz großer Versprechungen nichts verbessert haben? Der Blick in die deutsche Geschichte zeigt: Von 1919 – 1933 gab es verschiedenen 21. Regierungen, und die letzte Regierung unter der Führung Adolf Hitler zerstörte dann Deutschland und ganz Europa inklusive den Massenmorden an Juden und Andersdenkenden. Super Verbesserung. LOL

Der richtige Weg für Wutbürger ist also nicht Hetze und Aufwiegelung sondern der direkte Weg zu den Abgeordneten, der Stadt, des Kreises, des Landes und des Bundestags. Sammelt Leute für eine Petition um Vorschriften und Gesetze in eine Richtung zu bringen, die mehr Gerechtigkeit (für alle) versprechen und/oder zieht ggf. vor Gericht um Fairness zu erstreiten.

Wer sich jedoch nur selbst „in seinem Leid und Elend bestätigt sehen will“, darf getrost als Teil des Problems bezeichnet werden. Probleme sind aber dazu da, dass sie gelöst werden und das auch noch fair. Natürlich nur nach allgemein anerkannten Fairplay-Regeln und nicht etwa nach dem Trumpschen-Un-Fair-Prinzip: „Ich bestimmte was unfair ist und fair ist was mir und meiner Klientel dient.“

Zurück zur Ungerechtigkeit. Bevor wir uns über kleine Ungerechtigkeit aufregen, sollten wir die großen Ungerechtigkeiten nicht aus dem Blick verlieren. Da wäre z.B. ein zweistelliger Millionenbetrug einzelner Personen aus Sport und Gesellschaft. Wie sang Udo Lindenberg einst in Club der Millionäre: Da muss man schon Erfinder, Schwerverbrecher oder Erbschleicher sein… So eng wollen wir das gar nicht sehen – warum sollte nicht jeder Millionär werden dürfen? Lieber Udo – bis 100 Millionen $ ist man doch noch fast Normalbürger…LOL

Gehen wir also richtig groß ran mit dem Faktor 1000! Wer von uns Menschen hat schon 1.000.000.000 $ verdient, so richtig mit schwerer Handarbeit oder mit ständiger schweißtreibender geistiger Arbeit?

Da haben wir doch schon das Problem – ich kenne niemand hier, vielleicht hätte Einstein die Milliarde wirklich verdient, aber sie wäre ihm nicht wichtig gewesen. Warum brauchen dann Menschen mehr als eine Milliarde, während die große Mehrheit der Menschheit nicht einmal eine Million besitzt, obwohl man diese durchaus in einem Leben noch verdienen kann. Wenn also etwas ungerecht bzw. unfair ist, dann ist es der Besitz von Milliarden in den Händen weniger.


Die Forbes Realtime-Liste gibt Auskunft über die Hyper-Reichen 2018:

  1 Jeff Bezos $152.9 Mrd.
  2 Bill Gates $95.5 Mrd.  
  3 Warren Buffett $86.7 Mrd.
  4 Bernard Arnault $82 Mrd.
  5 Amancio Ortega $69.3 Mrd.
  6 Mark Zuckerberg $69.3 Mrd.
  7 Carlos Slim Helu $67.5 Mrd.
  8 Larry Ellison $59.3 Mrd.
  9 Larry Page $56.9 Mrd.
10 Sergey Brin $55.4 Mrd.
11 Charles Koch $54.2 Mrd.
12 David Koch $54.2 Mrd.


So kommt das Big-Money-Dutzend auf den Besitz einer knappen 1 Billion $, in Worten Eintausend Milliarden $ bzw. exakt 903.200.000.000 $.

Die meisten der Top 100 Milliardäre sind aus den USA oder China. Mehr als 150 Menschen können mehr als 10 Mrd. ihr eigenen nennen.

2309 x 1 Milliarde oder mehr – insgesamt dürften alle 2309 Milliardäre zusammen 4-5 Billionen Dollar besitzen. Selbst Uli Hoeneß müsste in den nächsten 39 Leben seinen Steuerbetrug wiederholen um 1 Mrd. zu erhalten, so gesehen ist er ja auch schon wieder ein kleiner Fisch. Einige Hyperreiche wären übrigens bereit höhere Steuern zu bezahlen, weil sie das Steuersystem ungerecht finden, z.B. Warren Buffett. Ich habe allerdings nichts davon gehört, dass er einen fiktiven Steuerfond eingerichtet hat um daraus Aufbauhilfe für seine Umgebung zu leisten. Bill Gates hat eine Stiftung gegründet, mit der er sich ärmer machen will – nun ja in den vergangenen 10 Jahren ist dabei bezogen auf seinen Reichtum noch nichts herausgekommen. Er ist aktuell so reich wie noch nie. Mark Zuckerberg möchte seine Milliarden nicht vererben. Vor seinem Tode will er 99% seiner 70 Mrd. $ „säkularisieren“ Mit immer noch 700 Millionen $ wäre er auch dann 3-4000 mal reicher als ein normales Ehepaar an seinem Lebensabend in Deutschland.

Es geht hier nicht um Neid, nein es geht um Fairness, etwas was für Donald Trump angeblich so wichtig ist. Allerdings gehört er mit 3,1 Mrd. auch zur Liga der Hyperreichen und ist somit sicher kein qualifizierter Vertreter für Gerechtigkeit. Die Arbeit des eines Menschen kann nicht 30.000 mal mehr Wert sein als die Arbeit eines anderen lebenslang arbeitenden Menschen.

Eine letzte Sache sei den Verschwörungstheoretikern noch ins Stammbuch geschrieben. Für eine jüdische Weltverschwörung geben die rund 2000 Milliardäre nichts her. George Soros befindet sich auf einem bescheidenen 190. Platz und bis man einem Rothschild entdeckt, kommen erst einmal mehr als 800 andere Milliardäre.

So liebe Wutbürger: Verstand einschalten und endlich mal was machen was den Armen hilft und nicht den Milliardären.

Ernesto O.

 

 

Tweetrepeat: Wenn die halbe Welt ein Schachspiel ist

…was ist dann die andere Hälfte?


„Der Tisch.

Nee ……. Elfmeterschießen ist auch falsch.

1. Ein anderes Schachspiel.
2. Das Meer
3. Bleibt die andere Hälfte.
4. Ein Rätsel.
5. Eine Halbkugel.
6. Kein Schachspiel.
7. 50%.
8. Der Rest.
9. Schrödingers Katze
10. Ich geb´ auf!“

Jetzt mal ganz langsam – der Reihe nach.

Ist die Welt wirklich ein Schachspiel?
Vor 75 Jahren konnte man dies sehr wohl glauben. Als England vom 24. Juli bis 3. August 1943 die großen Bombenangriffe auf Hamburg ausführte war dies eine Reaktion auf den Angriffskrieg Deutschlands auf Hitler, der im Konzert mit Mussolini, Franco und Stalin Europa in ein Schachbrett verwandelte. Während die Bauern über das Brett ausschwärmten, nahmen sich die Briten die Türme und Springer vor. Doch so ein Krieg kommt nicht ohne den „Tisch“ aus, auf dem gespielt wird. Es braucht eine Bühne, die Weltbühne auf der das „Schachtheater“ stattfindet und Verbündete, sprich Kooperation. Ohne (negative) Kooperation kommt man nicht in den 2. Weltkrieg hinein und ohne (positive) Kooperation gelangt auch niemand wieder heraus. Obwohl dieses Schachspiel damals Weltkrieg hieß, so fand dieser Krieg keineswegs auf der ganzen Welt (gleichermaßen) statt. So kann also nie die ganze Welt (Universum) mit einem Schachspiel „gleichgesetzt“ werden. Die Natur(gesetze) gibt(/geben) Entwicklungen zumeist (immer?) breite Möglichkeiten der Gestaltung (Descartes /kartesisches Theater/Weltbühne).

 

Fassen wir zusammen: Die Welt ist kein Schachspiel, aber: „Sie ist auch ein Schachspiel!“

Bleibt im Gegenzug die Frage: Ist die Welt ein Kooperationspiel?

Ja und nein. Wir sollten nicht vergessen, dass ein Schachspiel auch ein Kooperationsspiel ist, sowohl was die Aussen- als auch die Innenbedingungen betrifft. Zum Beispiel schützen Bauern andere Bauern, Figuren geben Deckung, es können hilfreiche Umwandlungen vollzogen werden, von aussen her können Schachliteratur oder andere Hilfen verwendet werden und die die Bedenkzeit ist veränderbar.

Dafür „dass wir hier und jetzt da sind“ geht die These zur Erklärung um, „dass dies nur der Fall sein konnte weil die Natur uns freundlich – kooperativ – gesonnen ist“.

Dem ist nicht nur so – letztlich ist es der Mix, der den (Über)Lebenserfolg macht. So ist ein Schachspiel weder immer nur destruktiv und Kooperation immer nur konstruktiv. Es gibt aber auch Wege, die Erfolg versprechen sind. Diese zu finden ist die Kunst, die das Individuum, die Menschheit und der Kosmos zum jetzigen Zustand gebracht haben. Die Welt ist also noch nicht verloren – wie schön!

Während ein Schachspiel neben Sieg und Niederlage einerseits auch den friedlichen Ausgang – das Remi – andererseits bietet, können scheinbar so erfolgreiche Kooperationsstrategien wie „Tit for Tat“ von jetzt auf nachher versagen, wenn z.B. „+Tit for Tat“ auf „-Tit for Tat“ trifft, während die „Jesus-Strategie“, die von allen anderen – besonders von „massiver Vergeltungsschlag“ kinderleicht ausgetrickst wird, alle anderen Strategien in Schatten stellt, wenn sie auf sich selbst trifft und zum Schauspiel des ultimativen Erfolgs wird. Da ist sie wieder die Weltbühne – so ein Theater aber auch!

Zu den Beispielen für Kooperationsstrategien:
Die Kosmische Welle. Kapitel 11 – EXP-Nachwehen – Das Kooperationsexperiment ff.

 

Machen wir mit etwas Fischtheater weiter. Es kommt dabei sehr darauf an, ob du Hai, Delphin oder Karpfen bist bzw. spielst. Wer dabei immer die gleiche Rolle (= Strategie) einnimmt wird am Ende unzufrieden sein und sich fragen: „Was habe ich falsch gemacht?“.

Hier können wir von der Natur (dem Universum, Gott) noch viel lernen. Die Natur arbeitet Problem lösend, dabei greift sie viele (kooperative) Möglichkeiten auf (Baummodell – viele Äste – viele Wurzeln/Nervenbahen-Blutkreislaufmodell) und verstärkt die Anfangserfolge durch Selbsterhaltung bis stabile Zustände entstehen.

Doch nicht vergessen: Irgendwann fällt der Vorhang und wer weiß wo und wann das nächste neue Schauspiel beginnt, eine neue virtuelle Welt, die sich vielleicht gerade jetzt – so ähnlich wie unsere realisiert.

 

Ernesto O.

Wischi Waschi Wuschi – Geldwäsche

 

Wie funktioniert eigentlich Geldwäsche?

  • Zuerst ist da die Tat
  • Jemand äußert den Verdacht
  • Dann werden die Fakten recherchiert
  • …und deren Plausibilität nachgeprüft
  • Beweise sammeln
  • Anklage erheben

 

 

Mehr als 50% der US-Bürger haben vergeblich auf die Offenlegung der finanziellen Verhältnisse von Donald Trump vor der Wahl gewartet. Wir warten noch heute. Warum zeigt er nicht seine Steuererklärung, obwohl dies üblich unter den vorangegangenen Präsidenten war. Vielleicht kommt nun doch auf Umwegen Licht ins Dunkel. Der Gefolgsmann von Trump, der inzwischen ungeliebte Wahlkampfmanager Paul Manafort befindet sich derzeit im Gefängnis und wartet auf sein Gerichtsverfahren – unter anderem wird ihm Geldwäsche vorgeworfen.

Hier sind fünf interessante Fakten zur Geldwäsche-Affaire.

 

1.
Trumps Hauptgeldgeber für den Trump Tower in Toronto war ein russisch-kanadischer Milliardär, der sein Geld mit dem Verkauf eines riesigen Stahlwerks in der Ukraine – für fast eine Milliarde Dollar – bekommen hat. Von diesem Geld wurden 100 Millionen Dollar an einen vom Kreml unterstützten Mittelsmann bezahlt, wahrscheinlich als Bestechungsgeld für sehr hohe russische Beamte. Und wer war der Präsident der Bank, die den Deal finanziert hat? Wladimir Putin.

 


2.
Trump kaufte sein Haus in Palm Beach für 41 Millionen Dollar. Ein paar Jahre später, ohne dass das Haus wirklich an Wert zugenommen hat, verkaufte er es für 95 Millionen Dollar – das damals teuerste Privathaus in Amerika! Warum? Ein bedeutender russischer Oligarch hat es gekauft. Wir wissen noch nicht, warum er Trump 54 Millionen Dollar extra zahlte – aber dies ist ein typischer Trick im Geldwäsche-Milieu.

 


3.
Die Immobiliengeschäfte von Trump wurden oft mit russischem Geld finanziert, typischerweise wurde das Geld durch Briefkastenfirmen geschleust. 77% der Wohnungen im Trump Tower des New Yorker Stadtteils Soho wurden von solchen mysteriösen Unternehmen bar gekauft. Mindestens 13 Menschen, die mit russischen Oligarchen oder Mafiosi in Verbindung stehen , lebten in Trumps Liegenschaften – darunter einer der größten Mafiosi Russlands. Einer betrieb sogar einen illegalen Glücksspiel-Ring, wo mit hohen Einsätzen gespielt wurde – in der Wohnung direkt unterhalb von Trump! „Russen halten einen ziemlich unverhältnismäßig großen Anteil unserer Vermögenswerte“  Donald Trump JR, 2008

 

4.
Während mehreren Jahren war ein russischer verurteilter Schwerverbrecher, ein Mann namens Felix Sater, Trumps Finanzmakler und leitender Berater. Sater ist ein bekannter Mafiosi, der einst jemandem mit einem zerbrochenen Margarita-Glas ins Gesicht stach, wofür das Opfer anschließend mit 100 Stichen genäht werden musste. Sater half bei der Gründung von Briefkastenfirmen und arrangierte die Finanzierung von Trumps Projekten – einschließlich der Pläne für den Trump Tower Moskau. Er ist auch ein Mitglied von Putins engstem Kreis.

Hier ist eine E-Mail, die er an Trumps Anwalt, Michael Cohen, im November 2015 schrieb:
„Michael, ich habe arrangiert, dass Ivanka in Putins privatem Stuhl an seinem Schreibtisch und in seinem Büro im Kreml sitzen kann. Ich werde Putin für dieses Programm gewinnen und Donald wird gewählt werden. Wir beide wissen, dass niemand sonst weiß, wie man das durchzieht, ohne dass Dummheit oder Gier dabei in die Quere kommen. Ich weiß, wie man das aufzieht und wir werden das schaffen. Kamerad, unser Junge kann Präsident der USA werden und wir können das gemeinsam einfädeln. Ich werde das gesamte Team von Putin dazu bringen, sich daran zu beteiligen.“ New York Times, 27. August 2017

 

5.
Trumps anderes Hauptgeschäft? Casinos — bekannt als klassische Vehikel für Geldwäsche! Eines von Trumps Casinos hat 100 Mal gegen die Bundesgesetze zum Schutz vor Geldwäsche verstoßen – und zahlte die größte Geldstrafe, die jemals gegen ein Casino verhängt wurde, weil es „vorsätzlich gegen Geldwäsche-Bestimmungen verstoßen“ hatte. Trump ist gesetzlich dazu verpflichtet, in allen seinen Unternehmen eine „sorgfältige Prüfung“ durchzuführen, um Geldwäsche zu verhindern. Sein leitender Angestellter sagte dazu: “Donald kennt keine Sorgfaltspflichten”.

 

Quelle: aavaz

 

#Sommerpause

 

Eigentlich könnte alles so gut sein:

 

1. Wir leben in einem sicheren Land.

– geringe Kriminalitätsrate –  in den USA rund 5 mal  mehr Menschen pro 100 000 E. ermordet.

2. Die Regierung arbeitet für Deutschland.

– Bei all dem Geschrei und dem einseitigen Fokus der Presse auf die „politische Krise“ wird vergessen, dass die Länder, Kreise und Kommunen demokratisch regiert werden und sich mit den Problemen der Bürger beschäftigen.

3. Die Wirtschaft wächst nach wie vor.

– Und es bleibt trotz Kinderarmut insgesamt mehr Geld in den Taschen der Deutschen. Eine bessere Verteilung ist angemahnt und sollte umsetzbar sein.

4. Die Inflationsrate ist gering.

– Die Währung ist stabil und das schon seit Jahrzehnten, also kein Grund zur Panik.

5. Der Bildungsgrad ist hoch.

– Zwar ist das Bildungssystem schon seit 1950 ein Sorgenkind, aber es wird sich ja auch inzwischen gesorgt. In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten floss viel Geld in das Bildungssystem und dafür gab es als Lohn nicht nur deutsche Nobelpreisträger.

6. Die Infrastruktur entwickelt sich positiv.

– Natürlich gibt es „Schmuddelecken“ in Deutschland, aber seit 1945 ist viel Geld in den Städtebau geflossen. Jetzt kommt es darauf an, dass alle partizipieren. Auch die ländlichen Regionen müssen Teil haben.

 7. Die Menschen sind gleichberechtigt.

– Und das nicht nur auf dem Papier. Dennoch, das Ost-Westgefälle muss weiter abgebaut werden, die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau weiter verbessert werden. Auch in Zukunft müssen dem Hass die Grenzen aufzeigt werden und Menschen dürfen nicht aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer Religion benachteiligt werden.

8. Die Perspektive ist für alle gut

– wenn nicht ständig von interessierter Seite mit dem Ziel des einseitigen Profits und der Absicht die eigene Klientel zu bevorteiligen agiert wird. Deshalb und nur deshalb haben wir eine „politische Krise“ und weil alle davon reden.

 

Der Weg zur Menschlichkeit ist in 7 Schritten zu bewältigen:

 

Respekt

Verständnis

Akzeptanz

Wertschätzung

Mitgefühl

Teilhabe

Friedensliebe

 

Ernesto O.

 

Feindbild-Industrie

Es ist wieder soweit. In regelmäßig wiederkehrenden Wellen wachsen weltweit die Konfrontationen zwischen Ländern und Menschengruppen.

Die letzten historischen Wellen dieser Art waren
– die vom Kolonialismus herauf beschworene imperiale Zeit vor und während des 1.Weltkriegs, Beginn ca. 1900 – Ende 1919.

– der mit der Weltwirtschaftskrise 1929 emporkommende Faschismus in Europa und Asien und ihre Hinführung durch die Nazis in den 2. Weltkrieg von 1939 bis August 1945.

– der nach dem Koreakrieg ab ca. 1955 sich weltweit ausbreitende „Kalte Krieg“ verbunden mit der atomaren Aufrüstung zwischen Ost und West, die erst 1989 mit dem Mauerfall in Berlin endete.

– die Strategie der USA, ab 2001 sich als Weltpolizei zu produzieren, die immer mehr zu Stellvertreterkriegen mit pseudoreligiösem Charakter und zu einer komplexen internationalen Lage des Misstrauens führte und globale Flüchtlingsströme auslöste, getoppt mit Ressourcen- und Handelskriegen.

Das alles wäre halb so wild, wenn die traditionellen Medien funktionieren würden und Pressearbeit ihre Reporter*innen ernähren könnte. Die Digitalisierung der Medienlandschaft verleitet immer mehr Journalisten zu fragwürdigen Methoden, verbunden mit der Möglichkeit in den sogenannten sozialen Medien (#Socialmedia), Lügen, faule Gerüchte und Verschwörungstheorien zu verbreiten.

Der #GiftundGalle , #Hatespeech und #Cybermobbing -Mix aus dem die neuen #Feindbildmedien schöpfen, die dabei gezielt ständig „Wahlkampf“ und Meinungsmanipulation betreiben, zeigt Wirkung, die Menschheit hat sich selbst angezählt. Das Bombardement mit Fake-News steht den Bombenabwürfe des 2. Weltkrieges in nichts nach, mit dem feinen Unterschied, dass hier die Psyche der Menschen getroffen werden soll, mit der Absicht ihnen das klare Denken zu verstellen. Es ist eine digitale Industrie für Feindbilder entstanden, die mit Bots, Hackerangriffen und Cybersabotage arbeitet – kurz – die neuen Feindbildmedien. Der Unterschied zur Lügenpresse vor 100 Jahren ist der, dass hier nicht nur einfach Propaganda, also politische Werbung betrieben wird. Es werden alle Register der digitalen, wie non-digitalen Desinformation gezogen.

„Du machst was wir dir Vordenken,
weil du nicht mehr überblicken kannst wer, wie, wann, wo
und warum dich hinter den Kulissen manipuliert.

 

Es folgt dem in Wikipedia beschriebenen Muster. https://de.wikipedia.org/wiki/Vierte_Gewalt


So arbeiten die Feindbildmedien:

1.   Verharmlosung
2.   Übertreibung
3.   Ignoranz
4.   Ablenkung
5.   Perspektive der Angst
6.   Verdrehende Wortwahl
7.   Behauptungen
8.   Einseitigkeit
9.   Fragwürdige Experten und Verweise
10.  Ständige Wiederholung
11.  Persönliche Ebene und unterschwellige oder offene Anfeindungen
12.  Desinformation – Lügengespinste
13.  Kommentare werden zu Informationen
14.  Aggression beladene Themen überwiegt alles andere – Krieg, Mord, Vergewaltigung, Terror, Militär, Geheimdienste…

Dabei gehen die Feindbild-Medien unterschiedlich raffiniert vor:

1. plump klassisch

Beispiel  Deutschland-Kurier: Alte Nazi-Methodik und manchmal ist man mal Juden freundlich, damit es nicht sogleich auffällt,

Beispiel  Bild-Zeitung: Di, Do, So Flüchtling freundlich, Mo, Mi, Fr, Sa und digital ab 22.00 sind die Flüchtlinge die Feinde oder so ähnlich.

2. frontale Breitseite

Beispiel  Breitbart und Compact – unterwegs für die gute Sache.
Breithart – härter als Donald Trump, Compact – für den selbstausgewählten Widerstand, mit einer Agenda, die Regierung abschaffen, aber natürlich „wissenschaftlich?“ untermauert – Fake-News virulent.

3. geschickter, sachlich-fachlicher Anstrich & Design

– Beispiel RT deutsch: Man lässt diejenigen sprechen gegen die man ist, indem man ihre angebliche Heuchelei, Lügen, Kriegstreiberei und Feindbildpolitik „entlarvt“ oder wenn „notwendig“ vorwirft, bedient sich „altgedienten“ Experten/Zeugen/Abtrünnigen der angefeindeten Seite und prozt mit eigener Stärke. Dabei betont man ständig die „tolle Bewaffnung“ und angebliche militärischer Erfolge,  die oft nicht nachprüfbar sind und zeigt dauernd, dass man eigentlich die ganze Welt erobern könnte. Es ist die TurTur-Technik aus „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ der Augsburger Puppenkiste. Wer es durchschaut, stellt fest, auch in Russland kocht man mit Wasser, im Winter vielleicht auch mit Eis, was ja auch nur festes Wasser ist.

Nicht vergessen zu erwähnen, dass diese und andere #Feindbildmedien dabei einen starken Focus auf #SocialMedia #UnsocialMedia wie Twitter, Facebook etc. richten.

1984 war – 2018 ist.

Ernesto O.

 

 

Trump und die Mörder (Stats of the day)

Stats of the Day – Statistik zum Tage

Infografik: In Tweet-Gewittern | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

 

Eigentlich hätten wir es wissen können – immer wenn es für Donald Trump eng wird, dann tritt er eine Tweetwelle los.

So zuletzt seit Anfang April – nicht zuletzt wegen der innenpolitischen Probleme und der Scheinerfolge seiner Aussen- und Wirtschaftspolitik; vor allem aber weil die Justizbehörden seinen Seilschaften auf der Spur sind.

Wäre Politik ein Schachspiel, so könnten wir genau vorhersagen wie #Trump agiert: „Für 1 geschlagene Figur – 2 gegnerische Figuren nehmen, 2 genommene Bauern als 1 gewonnenen Turm „verkaufen“. Zwischendurch mal einen nebulösen Zug machen und hoffen, dass die Medien ihn als sensationell anpreisen.“

Damit kann er aber weder Trudeau, Macron, Merkel, Putin oder Xi Jinping bluffen. Weil das so ist, versucht er die bisherigen Freunde der USA als Deppen hinzustellen und Regimes wie Nordkorea zu adeln.

Hierzu passt seine Behauptung, die Zahl der Verbrechen in Deutschland würde ganz schlimm zunehmen.

Ob er einfältig ist?

Oder hat er Lügenberatung in Deutschland angefordert?

Will er nur ablenken vom riesigen Gewaltproblem in den USA, das er mit den meilenweit größten Militärausgaben der Welt nicht den Griff kriegt? siehe hier: Big 15 weltweite Militärausgaben

 

Während in Deutschland die Morde an Kindern und Jugendlichen in den vergangenen 17 Jahren gesunken sind

https://de.statista.com/infografik/

laufen die Morde an Schülern in den USA grundsätzlich aus dem Ruder. Auch sonst; siehe Las Vegas 2017 , dabei wurden am 1. Oktober 58 Menschen getötet[1] und 851 weitere verletzt.

2009 – 2-2018

Fazit: Dumm für den amerikanischen Ministerpräsidenten, dass diese Statistiken #True-News sind. Bald werden Päsident Trump die Figuren ausgehen, die seine Lügen noch als Wahrheit verkaufen wollen.

 

Ernesto O.