Die Aura-Theorie Teil 1: Bemerkungen

(Foto: Wismutkristall e.e)

Die Aura-Theorie – Teil 1: Bemerkungen

Schon in den 80ziger Jahren hat mich Rupert Sheldrakes Versuch sich mit paranormalen Phänomenen auseinander zu setzen fasziniert. Dabei ging es für mich weniger um die Frage ob die untersuchten Sachverhalte sinnlicher oder übersinnlicher Natur waren. In der Tat gibt es erstaunliche Dinge, wie etwa die Fähigkeit der Tauben  ihren Flug an unsichtbaren Magnetfeldlinien der Erde ausrichten zu können. Oder aber woher wissen Hunde wann ihr Herrchen den Nachhauseweg angetreten hat? Ohne jetzt gleich in die Esoterik abrutschen zu wollen, auch bei der  Aura-Theorie geht es um zweifelhafte und überraschende Dinge. Mit meiner Einstellung zu den Dingen: „Es ist die Einstellung zu den Dingen, die die Dinge verändert“ lassen sich neue Erkenntnisse gewinnen, die schließlich nutzbringend verwendet werden können.

Wissenschaft und Esoterik stehen sich ja nicht wirklich unversöhnlich gegenüber. Daher lohnt es sich mit einem  ganzheitlichem Denkansatz und Analogik an das Thema „Aura“ heranzugehen. Die Berücksichtigung von rationalen wie irrationalen Aspekten, sowie die Anwendung von Vergleichstechniken kann Erkenntnisse hervorbringen, die eines Tages zur vollständigen Erklärung von Aura-Phänomenen führen werden. Um es  auf den Punkt zu bringen, für mich ist: Wissenschaft ist, was Wissen schafft. Newton (Fallgesetz), Benz (Benzolring) und auch Einstein (kosmologische Konstante) haben sich letztlich einen Dreck um die wissenschaftliche Methodik gekümmert, wenn die Lösungen von Problemen kreative Erklärungen erforderten.

Meine ersten Überlegungen zur Aura stammen auch just aus den 80zigern und wurden durch die Lektüre des Buches Biophotonen befeuert. Wie die Wissenschaft zur Aura-Theorie steht ist somit für mich  zunächst unerheblich. Im Internet findet man (zumindest bei Google) den Begriff Aura-Theorie auch nicht. Was gefunden werden kann ist, dass die Aura in der Ãstethischen Theorie ein Rolle spielt.

Werfen wir nun einen Blick auf die Aura.

Semantisch steckt hier einiges dahinter. Au ist die Abkürzung für das chemische Element Gold (Aurum). Ra ist der ägyptische Sonnengott, außerdem das chemische Symbol für Radium (lat. Radius = Strahl, das strahlende Element), das wegen seiner starken radioaktiven Strahlung im Dunkeln leuchtet.  Aurora, wörtl. die Morgenröte  hat gleich mehrere Bedeutungen. Neben der rötlichen Färbung des Osthimmel am Morgen und der gleichnamigen römischen Göttin, steht Aurora auch für das Polarlicht (Aurora borealis Nordlicht und Aurora australis Südlicht).
Weitere Bedeutungen für Aura, wie die griechische Göttin der Morgenbrise, den Heiligenschein in Religion und Kunst, Wahrnehmungen im Vorfeld eines epileptischen Anfalls, Seh- und neurologische Störungen bei einer Migräne oder einfach nur für die Strahlen der Sonne.

Und zuletzt ganz interessant: Als Aura oder Energiekörper eines Menschen wird in manchen esoterischen Lehren eine Ausstrahlung bezeichnet, die besonders sensitive Menschen als Farbspiel lichtkranzartig umgeben soll.

In den  Teilen II – V geht es um:

◆    Die  Aura als Phänomen
◆    Hypothesen zur Aura
◆    Eine Aura-Theorie
◆    Beweise für die  Aura-Theorie

Ernesto O.