Politik & Börse: Der Drawdown der AfD hat begonnen

Nachdem meine Vorhersagen zum Bitcoin sich als richtig erwiesen haben (siehe folgende Artikel seit Oktober 2017)
Bitcoin – Wer nicht hören will muss fühlen (02/2018)
Bitcoin – Spinning Wheel (01/2018)
Bitcoin – die Hasenjagd hat begonnen (12/2017)
Bitcoins – auf zum Fahnenstangen-Tango! (12/2017)
Bitcoin – das digitale goldene Kalb (10/2017)

und der Bitcoin-Chrash mit einem Absturz von mehr als 50 % schmerzhaft für die Besitzer dieser Kryptowährung war, ergibt sich die Frage ob der DAX einen ähnlichen Drawdown erleben wird. Ich meine nicht, zwar hat der DAX von seinem Hoch bei 13500 Punkten noch zunächst Abwärtspotential bis auf 11200/11400 Punkte, aber dann sollte die deutliche Korrektur seit Januar beendet sein und der DAX wieder nach Norden drehen. Abwarten und Tee trinken…. vielleicht kommt es ja auch ganz anders.

Ganz anders kommt es vielleicht auch als es das folgende Bild suggeriert:

Richtig hinsehen! Riskieren sie einen zweiten Blick. Das ist ein Bundestags-Wahlergebnis wie es sich die AfD wünscht. Da wird selbst Erdogan und Putin neidisch, nur Erich Honecker und Adolf Hitler können da noch mithalten.

Doch holen wir die AfD auf den harten Boden der Wirklichkeit zurück. Der Zenit der AfD ist bereits überschritten. Natürlich hatte die AfD nie 90% der Wählerstimmen bei einer BTW bekommen und wird sie auch nicht, selbst nicht mit Gewalt. Einschlägiges Social-Media gaukelt allerdings den AfD-Fans genau dies vor.

Zum Beispiel macht ein Web-Reisebüro namens „Kult-Tours“  den Wunschtraum der AfD „möglich“. Auf einer nur mit einer  Suchmaschine auffindbaren versteckten Unterseite der Kult-Tours betätigt sich ein Sammler rechtspopulistisch vorgefärbter Nachrichten und zieht damit die Gemeinde der AfD Fans in den Bann.

Doch Obacht; jetzt kommt die schlechte Nachricht für die AfD-Junkies: Der schleichende Niedergang ihrer Lieblings-Partei hat schon begonnen, da nützt es auch nichts wenn sich mehr als 2000 dieser Fans sich gegenseitig liken. Denn Realitiät wird diese Abstimmung nie werden, genauso wenig wie alle Schmetterlinge Motten werden, nur weil ich in der Nacht mit dem Scheinwerfer unterwegs gezählt haben.

Schauen wir auf die Wahlumfragen der vergangenen Monate, die wissenschaftlichem Standard standhalten. Eine vollständige Auflistung der Wahlumfragen bekannter Institute finden wir auf  Wahlumfrage.de. Dabei zeigt sich, dass fast zeitgleich um den 20 Februar, mit dem Hoch der AfD bei 16%, das Tief der SPD bei 15% erfolgte und die AfD bei den letzten 7 Umfragen seit dem 13. März 2018 von 15% (INSA) bereits 6 mal Punkte abgeben musste und zuletzt auf nur noch bei 12,5% (Allensbach) schwächelte, während parallel dazu die SPD vom Februar-Tief wieder um 4 Punkte auf 19% zulegen konnte.

Wählerumfragen März 2018(zur Übersicht: Wählerbefragungen seit der Bundestagswahl 2017)

Der Drawdown (der prozentuale Verlust vom Allzeithoch) der AfD beträgt inzwischen – 15-20% und die Vorhersage, dass die Konsolidierung der AfD bis in den Sommer anhalten wird, ist kein Hexenwerk. Möglicherweise wird die AfD sich sogar wieder mit Prozenten im einstelligen Bereich zufrieden geben müssen.

Welche Gründe sprechen für einen Absturz der AfD in der Gunst der Wähler?

1. Ähnlich wie beim Bitcoin erfüllt die AfD nicht den gepriesenen Auftrag.

So wie der Bitcoin als Alternative für normale Währungen beworben und verkauft wurde, aber nur der Sammelwut seinen Hype verdankte, so gelang der AfD das Einfangen von 16% Wählerstimmen nur durch die Stimulation der Ängste und der Unzufriedenheit, der von der Gesellschaft Vergessenen. Eine politische Partei – die wirklich alternativ sein will – muss zeigen wie sich die wirtschaftliche und soziale Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger bessert und da reicht es nicht, Menschen zu Sündenböcken für die wirklichen Probleme zu machen. Auf soviel Blödheit darf die AfD bei den Wählern nicht hoffen, der Zulauf ist damit bei den Prozentpunkten gedeckelt.

2. Die AfD zieht wie der Bitcoin dunkle Geschäftemacher an.

Der Aufstieg der AfD wäre nie ohne Pegida, dem Wohlwollen der NPD und den europaweit agierenden Identitären, wie die Schwächen der Bundesregierung in diese Höhe erfolgt. Doch der misanthropische Kern der AfD wird nun zum Klotz am Bein für weitere und bereits bestehende Wählerschichten. Tendenziell werden sich die sogenannten Protest-Wähler, denen die AfD weitgehend ihren Erfolg verdankt, abgestoßen fühlen, vor allem auch deshalb weil die Wirkungslosigkeit der AfD im Bundestag täglich offensichtlicher wird.

3. Die Medien haben die AfD größer gemacht als sie ist.

Dabei agierte allen voran die Bildzeitung wie manch ein Börsenportal: „Wir haben schlimmes vom Bitcoin zu berichten, aber wenn sie diese Link anklicken zeigen wir Ihnen, wie sie Bitcoins kaufen können. Ganz einfach, so bekommen sie Bitcoins.“ Damit haben die Medien an der Börse wie in der Politik Lawinen losgetreten, die sich jedoch logischerweise irgendwann totlaufen und dann die Hoffnungen der Wähler enttäuschen. Die Stärke der AfD profitierte von Facebook-, WhatsApp- und Twittergruppen, sowie der Möglichkeit alles und damit auch vor allem FakeNews und Hass zu teilen. Dazu trug  in sehr starkem Maße auch die Polizei selbst bei, da sie mittlerweile täglich hunderte von – zumeist überflüssigen Informationen – auf Twitter etc. absetzt. Langsam dämmert es aber den Menschen, dass der ständige digitale Alarmzustand nicht mit den Fundamentaldaten und Werten Deutschlands übereinstimmt, was dem Zulauf der AfD schaden wird.

4. Widerstand als Alternative zur AfD.

Noch etwas kann die AfD zurück auf einstellige Beliebtheitswerte drücken. Während die AfD weiter „nur Menschen bekämpft“ (Migranten, Muslime, „Lügenpresse“-Journalisten und Regierungspolitiker, „Linksgrün-Versiffte“, „Kameltreiber und Kümmelhändler“) aber sich unfähig erweist gesellschaftliche Themen problemlösend zu bearbeiten, rüstet sich allseits der Widerstand. Die CSU will die AfD jetzt „radikal bekämpfen“. Die AfD springt deshalb gleich in Opferstellung und tut laut kreischend so, als ob die „Nacht der langen Messer“-Verschwörung gegen sie angezettelt würde. Dabei verkennen die AfD Politiker, dass die CSU sicher keinen Bürgerkrieg beginnen wird, sondern mit Sach- und Verbalpolitik die fremdenfeindlichen politischen Positionen der AfD besetzt, um der neuen Konkurrenz das Wasser abzugraben. Der AfD wird es nicht viel nützen, dass sie das Original sind und die CSU die Fälschung. Die CSU wird so wie große Konzerne in der Wirtschaft reagieren – als WhatsApp Facebook gefährlich wurde, kaufte man es eben auf. Sie wird die Kunden der AfD bei der Bayernwahl schlucken.

Fazit:
Eine kräftige Korrektur der AfD in der Wählergunst bis in den Sommer hinein ist zu erwarten, da der AfD die „Geschäftsfelder“ ausgehen. Möglicherweise könnten die anstehenden Landtagswahlen den Niedergang der AfD etwas aufhalten, dies gilt allerdings nur dann, wenn die AfD neue Themen erobern kann und somit ihrem Namen „Alternative für Deutschland“ gerecht würde. AfD shorten!

Stay tuned

Ernesto O.

 

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Bitcoin – Wer nicht hören will muss fühlen

Wie war das in meinem letzten Beitrag:  Bitcoin – Spinning Wheel

O, du lieber Augustin,
Augustin, Augustin,
o, du lieber Augustin,
alles ist hin.
Geld ist weg, Mäd’l ist weg,
alles weg, alles weg,
o, du lieber Augustin, alles ist hin.

Wer die Warnung in den Wind geschlagen hat und bei knapp 20.000$ einen einzigen Bitcoin gekauft hat, stellt nun zum  1.Februar fest, dass er ist nur noch die Hälfte wert und mit über 50% Verlust nun unter 10000$ steht.  Auch das Vergnügen mit dem Kauf von Aktien der Bitcoin-Group, schmeckt wie die Säure nach dem Auspressen einer Zitrone.

Besonders Kleinanleger dürften sich kräftig die Finger verbrannt haben. Wer sich jedoch Hoffnungen auf einen Rebound macht, sollte besser genau hinhören, was Robert Halver (Analyst der Baader-Bank) heute in einem Interview zur Frage „Was halten Sie eigentlich vom Bitcoin?“ sagt:
„Man hat nun mit den beiden amerikanischen Terminbörsen die Möglichkeit, auch auf fallende Kurse beim Bitcoin zu setzen und damit Geld zu verdienen. Dem Spekulanten ist es egal, ob er mit steigenden oder fallenden Kursen Geld macht. Seitdem ist die Schwankung deutlich höher geworden, das ist ein großes Problem für den Otto-Normalanleger. Hinzu kommt: Die westliche Welt, die Notenbanken und die Politik, will keine Ersatzwährung haben, denn Kryptowährungen sind nicht beliebig vermehrbar und können somit weder Schuldenkrisen noch soziale Krisen lösen. Politiker lassen sich diese Allmacht nicht nehmen. Und beim Weltwirtschaftsforum in Davos konnte man tatsächlich sehen, wie hart mit Bitcoin & Co. ins Gericht gegangen wurde. “ 

Vielleicht dann doch lieber nach dem Buffet-Konzept handeln und wieder auf Coca Cola oder BYD setzen; da steigen die Kursgewinne langsamer aber stetig.

Ernesto O.

 

pfeil-rotpfeil-rotpfeil-rot  Bitcoin – Spinning Wheel 15.01.18
pfeil-rotpfeil-rotpfeil-rot  Bitcoin – die Hasenjagd hat begonnen 22.12.17
pfeil-rotpfeil-rotpfeil-rot  Bitcoins – auf zum Fahnenstangen-Tango! 14.12.17
pfeil-rotpfeil-rotpfeil-rot  Bitcoin – das digitale goldene Kalb 24.10.17

 

 

 

Ernesto O.

Bitcoin – Spinning Wheel

What goes up, must come down, Spinnin‘ wheel, got ta go round

Was für Flugzeuge gilt, gilt auch für den Bitcoin. Nachdem er seit Mitte Dezember gnadenlos gejagt wird – inzwischen gibt es zwischen 1400 – 2000 verschiedene Kryptowährungen“, die bei weitem nicht alle den Namen Währung verdienen, schmiert der Coin so langsam weiter ab. Das Gap bei knapp 8000 $ wartet noch und die Annahme, dass der Bitcoin dieses Jahr auf die 40000 $ fliegt, rückt in weite Ferne. Wer auf einen stabilen Wechselkurs zum Dollar wartet sieht sich enttäuscht. Die Krypto´s entwickeln sich zum Roulettespiel. Gerade noch wird der neue Petro als Big Thing angekündigt, da wird er auch schon wieder für illegal erklärt und sollte er doch kommen – als Luftnummer. Bitcoins und ETF´s auf die verschiedenen Krypto-Varianten ohne mich, sagt auch Warren Buffet. Die heiße Schlacht am BitCoin-Buffet nähert sich dem Ende.

Oder wie das Kinderlied im Hintergrund bei Blood, Sweat and Tears es sagt: 8nur in der Original-Vinyl-Version)

O, du lieber Augustin,
Augustin, Augustin,
o, du lieber Augustin,
alles ist hin.
Geld ist weg, Mäd’l ist weg,
alles weg, alles weg,
o, du lieber Augustin, alles ist hin.

 

 

Ernesto O.

Bitcoin – die Hasenjagd hat begonnen

 

Als ich am Mittwochabend meinen Artikel zu schreiben begann wußte ich nicht, dass meine Vorhersagen sich so schnell erfüllen würden und der Bitcoin sich so stark pulverisieren würde. Doch der Reihe nach. Ich schrieb:

Wer hat eigentlich geglaubt, dass der Bitcoin ein besonders „goldiges“ Gold ist?

Dies ist ein Irrtum wie sich jetzt nach und nach zeigen wird. Die Annahme, dass der Bitcoin ein extrem seltenes Gut ist, mag heute noch stimmen, aber er eignet sich als Währung nicht, wenn er wie ein Kunstwerk gehandelt wird. Übel am Bitcoin ist dass er „geklont“ werden kann.

Klartext: Der Bitcoin hat sich zu einem riesigen Karnivoren-Dinosaurier entwickelt aber, aber es wird ihm wie all den großen Predatoren der Erdgeschichte gehen. Erhält er nicht täglich seine notwendige riesige Nahrungsmenge, landet er ganz schnell auf dem Müllhaufen der Geschichte. Früher hieß es: „Die Revolution“ frisst ihre Kinder“. Bei der Kryptorevolution werden die Kinder ihre Eltern fressen. Viele Hunde sind des Hasen tot.

Wo kommen die „Krypto-Hunde“ her?
Eigentlich absolut easy. Während man Gold mühsam suchen und graben muss, kann jeder der einen Computer und Zugriff auf genügend Strom hat, mittels eines schicken Algorithmus sein eigenes Kryptogeld ausbrüten. Der Rest ist Werbung in sozialen und sonstigen Netzen. Angeblich gibt es inzwischen schon 1300 Krypto-Währungen weltweit, wobei 200 auch genügen würden um jeden noch so kleinen Zwergstaat mit Krypto-Cash zu versorgen. Auch die großen Dinos der Urzeit legten Eier und das ist z.B. mit „Bitcoin-Cash“ ja auch bereits geschehen. Aber betrachten wir die Lage populationstechnisch – nicht populistisch, wie das Hinz und Kunz tun – dann werden wir feststellen, dass sich der Bitcoin bereits in der „Rettet die Waale“-Phase befindet. Genauso wie das mit einem Neuankömmling auf den pazifischen Inseln ist, hat auch der Bitcoin rasch seinen natürlichen Lebensraum – die Börse – erobert, aber die anderen Lebewesen schlafen nicht. Hinzu kommt dass exponentielles Wachstum – in der Hälfte der Zeit, bei Verdopplung des Preises – teuer erkauft werden muss. Um den Preis von 20.000 $ zu halten muss eine entsprechend große Menge an Neukunden stetig generiert werden. Bei zugleich stark steigendem Preis geht dies ohne die ständige Erschließung neuer Nahrungsquellen nicht. Bei gleichzeitig wachsender Konkurrenz wird dies zunehmend schwerer. In logischer Konsequenz hat das kräftige Pulsieren schon begonnen. Bald wird der Bitcoin wie eine Supernova explodieren und als „Weißer Cash-Zwerg“ enden. Nachdem er an der 20.000$ Marke schon gekratzt hat ging es rasch auf 15.000$ zurück(Donnerstag). Die nächste Phase könnte noch einmal auf 40.000$ führen (ist nicht passiert). Stattdessen ist aber am Freitag Morgen der Bitcoin bis auf rund 11.000$ abgestürzt. Zwar will ich nicht ausschließen, dass die Cash-Nova in einem letzten Burst die 40T$-Marke noch erreicht, was sie aber dann dafür noch alles verbrennen wird, wird sich zeigen.

Ernesto O.

Quelle: Finanzen.net

Bitcoins – auf zum Fahnenstangen-Tango!

                                                                                                                         Quelle: Finanzen.net

Es ist soweit, alle Welt tut so als ob der Bitcoin das Non-Plus-Ultra der Dinge wäre. Na, dann auf zum Tanz.

Stellen sie sich vor man zeigt ihnen eine Fahnenstange und verspricht ihnen, dass sie von dort oben einen wunderbaren Ausblick haben werden. Steigen sie auf den Mast. Vielleicht?
Stellen sie sich weiter vor, sie haben es getan und man bietet ihnen die Fahnenstange noch um das doppelt zu verlängern. Steigen sie weiter mit? Ja?
Nun sagt Ihnen jemand: „Wir verlängern die Fahnenstange noch einmal um das Vierfache“. Tun sie das?
Und nochmal um das Achtfache. Bekommen sie nicht irgendwann Angst, dass die Stange brechen muss?
Nun ja, wenn sie ein wenig von der Mathematik exponentieller Kurven haben, dann wissen sie dass diese nur in der Mathematik in die Unendlichkeit steigen werden. Auf der Erde in der realen Welt kippen sie irgendwann um, das lässt sich besonders gut an Populationen der Pflanzen- und Tierwelt beobachten, das ist auch der Grund warum der Homo sapiens sich nicht unendlich vermehren wird. Nun, warum sollte dies bei Bitcoin anders sein. Das sagen ja auch die Bitcoin-Miner, die die digitalen Coins „ schürfen“.

Der natürlich Lebensraum des Bitcoins ist das Handy, die Festplatte und das Netz. Beinahe hätte ich gesagt, sie kommen und gehen wie die virtuellen Teilchen im Quantenvakuum. Das heißt Bitcoins, sind Produkte aus elektrischem Strom, per Algorithmus errechnet. Das Dumme dabei ist: Zur Zeit besitzen über 90% der erschürften Bitcoins nur etwa 1000 Menschen von 7 000 000 000 Menschen, das sind weniger als 0,000001% von 7 Milliarden Erdenbürgern. Und die wollen den anderen weiß machen, dass sie die Bitcoins brauchen. Klar, das ist ein Super-Geschäft, wenn die anderen darauf hereinfallen. Dabei kann man diese Coins nicht einmal anfassen, wie die Tulpenzwiebeln vom Crash 1637 in Holland. Damals konnte man die Zwiebeln wenigstens noch aufessen, Bitcoins hingegen sind so flüchtig wie der heilige Geist.

Wo bewahrst du deine Bitcoins auf?
– Handy: Sag es niemand, sonst ist deine SIM-Karte weg. Lass es nicht fallen und verliere es nicht.
– In der Cloud: Auch wenn du der Cloud traust, die Hacker schlafen nicht und werden von Tag zu Tag mehr…
– Auf der Festplatte: Ist sie guter Qualität und sicher vor einem Schreibkopf-Crash? Lass deinen Computer nicht unbeaufsichtigt herum stehen!

Da man Bitcoins nicht unbegrenzt züchten kann, es sei die Schöpfer lügen (sehr wahrscheinlich!), vernichten die sich so nach und nach selbst. Bis dahin solltest du deine Finger aus dem Geschäft haben… oder es geht dir wie jenem Briten (wenn die Geschichte nicht wahr ist, so ist sie doch gut gelogen), der die Müllkippen nach seiner alten Festplatte absucht, um seine Bitcoins, die inzwischen Millionen wert sind wieder zu finden. Eine weitere Kapriole ist aus Bulgarien bekannt geworden.  (Verkauft Bulgarien seinen Schatz, stürzt der Bitcoin ab https://www.welt.de/finanzen/article171542071/Verkauft-Bulgarien-seinen-Schatz-stuerzt-der-Bitcoin-ab.html) Dort ist dem Zoll im Mai ein Bitcoin-Schatz im Wert von derzeit 3 Mrd. € in die Hände gefallen, als eine Bande von Betrügern hops genommen wurde. Bulgarien könnte damit mit einem Schlag 20% seiner Staatsschulden bezahlen und den Lumpen noch einen guten Deal gegen die Passwörter anbieten.
Würde Bulgarien die Coins jetzt gleich verkaufen würde dies allerdings deutliche Spuren im Preis der gehandelten Bitcoin-„Währung“ hinterlassen. Auch der am Wochenende von Interactive Brokers geplante Start von Futures auf den Bitcoin, die es ermöglichen auf sinkende Bitcoin-Kurse zu setzen, erhöht die Gefahr für einen Kurssturz der „Geister-Währung“ erheblich. Heute steht sie noch bei ca. 17000 $, ein bereits errechnetes Ziel für den Absturz des Bitcoin liegt beim alten GAP von November um die 7800 $, was zugleich einem Crash entspricht, der den Wert des Bitcoins mehr als halbiert!

Weitere Informationen finden sich hier:

https://raumzeitwellen.wordpress.com/2017/10/24/bitcoin-das-digitale-goldene-kalb/

http://www.businessinsider.de/ein-experte-erklaert-warum-sich-bitcoin-und-co-nicht-durchsetzen-2017-8

http://www.businessinsider.de/bitcoin-21-millionen-klub-wird-immer-exklusiver-2017-12

http://www.rottmeyer.de/gold-800-und-bitcoin-60-000/

http://www.rottmeyer.de/wohin-nur-mit-der-bitcoin-kohle/

http://www.businessinsider.de/bitcoin-investoren-koennte-markt-stuerzen-2017-12

http://www.businessinsider.de/warum-der-bitcoin-boom-unseren-planeten-ruinieren-koennte-2017-12

Natürlich übernehme ich keine Haftung für die gemachte Aussage, meine Meinung ist allerdings eindeutig.
Kein Bitcoins zum jetzigen Zeitpunkt kaufen.

 

Ernesto O.

Börsenkrötenwetter 2013 Q1

Remember December 1999?

Die Angst vor dem Millenium-Bug war groß, was niemand gestört hat. Die Geschichtsschreibung sagt  – bis März 2000 ging es an den Börsen weiter aufwärts, dann platzte die Internetblase und erst 2003 mit dem Beginn des 2. IRAK-Krieges war die Talsohle  durchschritten.  Den Millium-Bug nahmen die Leute zumeist nicht ernst – letztlich zu recht, die Internetblase ebenfalls nicht – was sich für viele als Fehler erwies. Auch ich musste Lehrgeld zahlen. Heute; 12 Jahre später nahmen wir auch den prophezeiten Weltuntergang nicht ernst – zu recht wie bekannt, aber sollten wir die Schuldenblase nicht ernster nehmen? Die wird nämlich im März wieder akut, vor allem in den USA. Die „First Nation“ muss endlich ihre Hausaufgaben machen, sonst hat nicht nur Houston ein Problem. Sollte dies einigermaßen gelingen, dürfte die Weltwirtschaft sich zu neuen Höhen aufschwingen und die Menschheit könnte endlich mal aktiv die Bevölkerungs- und Umweltprobleme von Mama Erde anpacken.

H-K-H

Mit dem Beginn der Berichtssaison kann es erst einmal verstärkt auf und ab gehen, dann müsste bis März das Börsen-Wetter besser werden.

Ernesto O.

(Das Börsenkrötenwetter stellt keine irgendwie geartete Beratung für Kauf oder Verkauf von Aktien dar!)

P.S. Weil der Kapitalismus nicht totzukriegen ist  (s. China) ist es besser die Welt Schritt für Schritt zu verändern, als sie mit Gewalt zu ruinieren.

Sehenswert aus der ARD Mediathek: Ideale – Wofür lebst Du? Wofür kämpfst Du?

New Universe mit Börsenkrötenwetter

Nun sind wir also  im Obama-Universum aufgewacht.

Damit ist das Romney-Börsenkrötenwetter ad acta und das Obama-Börsenkrötenwettertief marschiert gerade schon über uns hinweg.

Stock-exchange weather for the Obama-Universe

Wie zu erwarten gab es heute mehr als 2% Verluste bei  DAX und  Nasdaq:

Interessant, dass heute morgen der Wahlgewinn von Obama noch zu steigenden Kursen führte, das waren wohl die europäischen Kleinanleger. Aber dann sind die großen Geld-Schwergewichte (institutionelle Anleger) und Haifische (Hedgefonds) auf den Plan getreten und haben die Kurse einbrechen lassen. Nächste Woche sieht das schon wieder besser aus und wenn nicht gerade die Mayas mit ihrem Kalender doch recht haben sollten, dann werden EZB, Fed und co.alles tun, um eine weltweite Rezession abzuwenden. Schulden begrenzen ist sicher richtig, aber nur mit  wachsenden Wirtschaften hier und über dem Teich  werden die Schulden auch wirklich abbezahlt werden können. Bis wir 5% Inflation haben werden wie zuletzt 1992 vergeht sowieso noch einige Zeit.
1992 blickten jedenfalls alle positiv nach vorne es ging aufwärts.

Ernesto O.

Aktuelles Börsenkrötenwetter

…und hier nun das erste Börsenkrötenwetter:

Für die kommenden 7 Tage, den folgenden Monat und bis zum 5. Januar 2013.

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass Wetterförsche und Börsenkröten etwas gemeinsam haben. Sie können sich irren, besonders wenn plötzliche Unwetter heranziehen sollten.

Übrigens: Damit das Krötenwetter nicht so alleine daher kommt, wird es in Zukunft noch mit einigen Börsenanektoden und Weisheiten aus dem Erfahrungsschatz der Kleinanleger garniert.

Ernesto o.