AFTERWORK 2015-09-15

Fakten-Analysen-Perspektiven

In unserer kurzlebigen Zeit prasseln innerhalb eines Tages eine kaum aufzunehmende Flut von Informationen (ntv – der Tag) auf uns ein. Das führt sehr leicht dazu, dass wir  ( #Wir  #Wee )  Wichtiges übersehen oder viel zu schnell vergessen. Statt darüber nachzudenken ist es natürlich viel einfacher diese Dinge zu vergessen, morgen gibt es auch noch geile Nachrichten….

AFTERWORK  ändert dies. Hier erscheinen Beiträge, die Fakten zeigen, die nicht vergessen werden wollen und durch deren Analyse Perspektiven für die Zukunft gefunden werden können. 

globaleslernen-imaginekidsWas wurde aus den Millenium-Zielen aus dem Jahr  2000 ?
  1. Fakten

Video 1 mit NDR: „Sagen sie doch mal die Wahrheit!“

Mit diesen Worten wollte die Pegida-Oma auf ihr Elend aufmerksam machen und gab im Februar 15 dem NDR ein Wut-Interview, in dem sie dem Rest der Welt ihre Meinung über Ausländer im Allgemeinen und „kriminelle Asylanten“ im speziellen kundtat.

und …. „die Grenzen müssen bewacht werden verdammt noch mal“

Na dann sagen wir mal die Wahrheit.

Video 2: 6 junge Deutsche starten Selbst-Experiment – „Ich hätte das niemals gedacht“

Das ZDF liefert Fakten in dem sie 3 Frauen und 3 Männer dahin schickte wo es richtig weh tut.
Da der Beitrag 45 Minuten lang ist hat ihn wahrscheinlich kein Pegida-Anhänger gesehen…

Pfeil rotPfeil rotPfeil rot   Auf der Flucht (ZDF-Mediathek)


2. Analyse

Was die namenlose Oma will ist offensichtlich. Warum sie es sagt ebenfalls. Sie gehört zu den zu kurz gekommenen im Leben, zu denen die entweder nie eine Chance bekommen oder sie nicht genutzt haben. Dass sie das beklagt ist verständlich. Nicht in Ordnung ist aber wenn sie Ausländer und  Flüchtlinge pauschal kriminalisiert und anfängt Geschichten nach zu plappern, die sie selbst nicht beweisen kann, sondern aus Vorteilen schöpft, die ihr von denen in den Mund gelegt werden, die ihr eigenes politisches Süppchen kochen wollen. Sag die ganze Wahrheit Oma… und mache deine Augen richtig auf.

Der Film „Auf der Flucht“ zeigt nicht nur dass es noch deutlich ärmere Menschen als die „Pegida-Oma“ gibt, er zeigt auch dass sie großes Leid auf sich nehmen um der unerträglichen Not und dem Krieg  zu entkommen. Wer nun sagt diese Flüchtlinge sollen da bleiben wo der Pfeffer wächst, muss sich sagen lassen, dass skrupelloser Egoismus  – durch zahllose Beispiele aus der Geschichte belegt (z.B: Napoleon, Nazi-Herrenrasse, das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ etc.) – üblicherweise damit endet, dass man schneller mit leeren Händen dasteht, als diejenigen die anderen helfen (siehe Deutschland 1945).

3. Perspektiven

Jammern gilt nicht, schließlich gibt es positive Lösungen für alle Armen dieser Welt.

  1. Alle Staaten der Erde (UNO-Mitglieder) müssen anerkennen, dass jeder Mensch ein Recht auf angemessene Wohnung, hinreichende Ernährung, Sinn stiftende Arbeit und die Chance auf etwas Glück haben muss.  
  2. Die UNO muss das Recht erhalten Menschen erfolgreich schützen zu dürfen – notfalls auch mit Waffengewalt.
  3. Die Welt-Staatengemeinschaft muss mehr Geld zum Schutz dieser Menschen aufbringen und einen globalen Marshallplan entwickeln, der die Ärmsten auf Augenhöhe bringt.
  4. Die Reichen dieser Welt (egal ob in kommunistischen, kapitalistischen oder feudalistischen Ländern) müssen für die Unterstützung zur Kasse gebeten werden. Sofortmaßnahme: Alle Milliardäre spenden 10% ihres Vermögen als Startkapital, es dürfen auch 15% sein – Allah wird es den Spendern danken.
  5. Insbesondere die 20 Großmächte der Erde (G 20) sind aufgefordert aktiv zu werden. Weltflüchtlings-Krisengipfel in einem Monat! Vorlage eines Konzeptes an die UNCHR
  6. Allen Regierungen sollte klar sein, dass es in jedem Land der Erde eine große Zahl von Menschen (20-80% der Bevölkerung) jeder Rasse, Hautfarbe, Religion und beiderlei Geschlechts gibt, die dieses Vorhaben nicht nur wünschen, sondern auch auf kreative Weise zunehmend Druck auf die Staatengemeinschaft ausüben werden, falls nicht mehr getan wird als in vergangenen 15 Jahren (Milleniumziele)
  7. Die technischen Fähigkeiten der Menschheit sind ungemein, es ist möglich daraus die notwendigen sozialen Fähigkeiten zu entwickeln, von denen unser ganzer Planet profitieren kann.

Ernesto O.

 


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