Hätte, hätte, Fahrradkette am 13. Februar

Hätte ich als Kind nicht Flügelhorn gelernt, würde ich heute nicht den Bass spielen;
hätte ich nicht in der Waschküche mein eigenes Labor gehabt, hätte ich auch nie Naturwissenschaften studiert;
hätten die Ärzte an der Charité nicht intensiv geforscht, wäre das Tuberkelbazillus nicht so rasch entdeckt worden;
hätte der Börsencrash am Black Friday 1929 nicht stattgefunden, wäre Hitler nicht an die Macht gekommen;
hätten die Nazis keinen Weltkrieg vom Zaun gebrochen, wäre Deutschland 1945 nicht gevierteilt worden;
hätten Hitler und seine Vasallen an Weihnachten 44 eingesehen, dass der Endsieg eine verblendete Illusion ist, wäre Dresden auch 1945 eine blühende Stadt geblieben;
hätte Gorbatschow 1989 nicht erkannt, dass friedliche Koexistenz der Völker besser ist als Kalter Krieg, würde der Eiserne Vorhang heute immer noch Europa spalten;
würde die chemische Industrie einsehen, dass weniger Gift gut für eine bessere Biosphäre ist, würden wir heute nicht über das Bienensterben jammern müssen.

und würden Trump, Putin und die anderen Atommächte (China, England, Frankreich et. al) einsehen, dass ein atomares Aufrüsten, bei dem bestehenden vielfachen Overkill nutzlos ist, würden sie die zig Milliarden in die Aufrüstung des Wohlstands der armen Menschen stecken und dafür Glück und Prosperität für alle ernten.

Ernesto O.

1984 war gestern

und was ist heute?

Translation(Google)

84-16
Wissen Sie eigentlich wer sie gerade durch das das Bullauge ihrer Computerkamera beobachtet? Nein?
Gut, das Problem lässt sich mit einem Handgriff beseitigen. Ein Überzieher genügt und Ruhe ist im Karton.

George Orwell prophezeite es schon 1948 in seinem SF-Roman 1984
Sein Roman, damals als abschreckende Antwort auf  Hitler und Stalin gedacht, scheint vergessen.  Die Überwachung  hat sich inzwischen in liberalen und demokratischen Staaten wie ein schleichendes Gift verbreitet. Gerade in England, dem Heimatland Orwells findet man fast an jeder Ecke Überwachungskameras.
Wer in Überwachungsgesellschaften überleben will sollte am besten nicht in die Stadt ziehen, denn auf dem Land, wo es vielleicht noch kein Internet gibt, gibt es auch viel weniger Überwachungskameras, da bleibt nur der Spion Smartphone und die Geschwätzigkeit der Nachbarn.

Deshalb hier 5 Überlebens-Strategien:

1. Das technophobe Exil
2. Die technophile Revolte
3. Die Indifferenz
4. Die Optimierung
5. Die Selbstkontrolle     

Sie haben nichts zu verbergen – wirklich?
Das schützt dennoch nicht vor Missbrauch, es sei denn sie gehören sie zu der Gruppe von Menschen, die sich nackt vor die Haustür stellen und rufen fotografiert mich.  Dann aber bitte nicht beschweren, wenn ihnen das Fell über die Ohren gezogen wird. Strategie 5 gefällt mir am besten – ein wenig Selbstkontrolle macht Sinn.
Doch prüfen sie selbst: Die Konzepte finden sie im Philosophie Magazin 6/2016 S. 56ff

Ernesto O.