#Sommerpause

 

Eigentlich könnte alles so gut sein:

 

1. Wir leben in einem sicheren Land.

– geringe Kriminalitätsrate –  in den USA rund 5 mal  mehr Menschen pro 100 000 E. ermordet.

2. Die Regierung arbeitet für Deutschland.

– Bei all dem Geschrei und dem einseitigen Fokus der Presse auf die „politische Krise“ wird vergessen, dass die Länder, Kreise und Kommunen demokratisch regiert werden und sich mit den Problemen der Bürger beschäftigen.

3. Die Wirtschaft wächst nach wie vor.

– Und es bleibt trotz Kinderarmut insgesamt mehr Geld in den Taschen der Deutschen. Eine bessere Verteilung ist angemahnt und sollte umsetzbar sein.

4. Die Inflationsrate ist gering.

– Die Währung ist stabil und das schon seit Jahrzehnten, also kein Grund zur Panik.

5. Der Bildungsgrad ist hoch.

– Zwar ist das Bildungssystem schon seit 1950 ein Sorgenkind, aber es wird sich ja auch inzwischen gesorgt. In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten floss viel Geld in das Bildungssystem und dafür gab es als Lohn nicht nur deutsche Nobelpreisträger.

6. Die Infrastruktur entwickelt sich positiv.

– Natürlich gibt es „Schmuddelecken“ in Deutschland, aber seit 1945 ist viel Geld in den Städtebau geflossen. Jetzt kommt es darauf an, dass alle partizipieren. Auch die ländlichen Regionen müssen Teil haben.

 7. Die Menschen sind gleichberechtigt.

– Und das nicht nur auf dem Papier. Dennoch, das Ost-Westgefälle muss weiter abgebaut werden, die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau weiter verbessert werden. Auch in Zukunft müssen dem Hass die Grenzen aufzeigt werden und Menschen dürfen nicht aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer Religion benachteiligt werden.

8. Die Perspektive ist für alle gut

– wenn nicht ständig von interessierter Seite mit dem Ziel des einseitigen Profits und der Absicht die eigene Klientel zu bevorteiligen agiert wird. Deshalb und nur deshalb haben wir eine „politische Krise“ und weil alle davon reden.

 

Der Weg zur Menschlichkeit ist in 7 Schritten zu bewältigen:

 

Respekt

Verständnis

Akzeptanz

Wertschätzung

Mitgefühl

Teilhabe

Friedensliebe

 

Ernesto O.

 

Advertisements

Inflation, Deflation, Depression

Nach der Krise 1929 gab es viele Arbeitslose in den USA (15Mio. =25%) und in Deutschland (6 Mio.). Die Weltwirtschaft geriet  1932 in eine große Depression. Die, die Arbeit hatten, waren in prekären und schlechtbezahlten Jobs. Die Politik machte viele Fehler.  Adolf Hitler wurde Deutscher und übernahm 1933 mit der NSDAP die Macht  im deutschen Reich.
12 Jahre später musste die Welt als Folge der Depression mehr als 60 Millionen Kriegstote beklagen.

Erfreulicherweise scheint Obama die Fehler der US-Regierung von damals nicht zu machen, doch was ist mit Politikern in Europa?  Die Arbeitslosenquote in Spanien und Griechenland beträgt 2012 über 25 %, ausgerechnet in den beiden Ländern Europas, in denen 1975 noch Diktaturen geherrscht haben. Auch in Irland und Portugal depressive Signale mit mehr als 15% Arbeitslosen.

Hat Europa aus den Fehlern der dreißiger Jahre gelernt?  Wird das Richtige gegen die Depression getan?

Die Zeitschrift DER AKIONÄR hat dazu den Wirtschaftsnobelpreisträger von 2001, E. Stiglitz, interviewt. Er antwortete auf die Frage des Aktionärs wie folgt: (Quelle: Der Aktionär – Heft 44/12 S.51)

Der Aktionär: „Nach Auffassung der deutschen  Regierung sollte jedes Land für seine eigenen Schulden verantwortlich sein. Geht Angela Merkel falsch an die Krise heran?

E.Stiglitz: „Ja. Wir haben doch gesehen, was Sparpakete anrichten. Sparpakete, die nicht von Wachstumpaketen begleitet wurden, haben Depressionen zur Folge. Depressionen in Griechenland und Spanien und eine Rezession in ganz Europa – und wir machen einfach weiter. 
Die Deutschen und die Vertreter der Troika sagen, sie seien überrascht, wie schwach die Konjunktur sei. 
Ich bin überrascht, dass sie überrascht sind.
Grundsätzlich schwächt man die Konjunktur, wenn man eine solche Sparpolitik verfolgt.“

Entweder haben unsere Politiker in Berlin und Brüssel nichts aus der Geschichte gelernt oder einfach ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht.

Also Augen auf, nicht nur nach vorne schauen und jetzt endlich die richtigen Dinge tun. 

Ernesto O.