Rotkäppchen und die Angst vor der zweiten Welle


Nein es ist keine Märchenstunde, schon eher Zeit für Kasperletheater.

Es braucht auch nur wenige Rollen:

  • Rotkäppchen,
  • die zweite Welle, die „die zweite Welle“ heißt, aber in Wirklichkeit „die erste Welle“ ist,
  • das Publikum, das mitten drin und aussen vor ist,
  • den Märchenwald, der zwischen Washington und LA kreuz und quer um die Highways wächst.

Hier haben wir das ROTKÄPPCHEN

und hier die zweite W., pardon „die erste Welle“.

Die von zahlreichen Medien befürchtete zweite Welle für die USA ist ein Irrtum.

Allerdings gibt es auch Medien wie den Nachrichtendienst n-tv, der realisiert, dass die „zweite Welle“ eine erste Welle ist, die ständig eskaliert.

Schauen sie genau hin. Wo sehen sie hier eine zweite Welle?

Noch deutlicher belegt die Zahl der aktiven Fälle, dass die USA keine zweite Welle zu befürchten hat, weil die erste Welle gerade alles aufbietet um Furcht einzuflößen. Schon seit dem 15. Juni klettert die Anzahl aktiver Fälle der ersten Infektionswelle unaufhaltsam auf neue Höchststände.

Es wird Rotkäppchen nicht gefallen, dass ausgerechnet dort, wo er für seine Neuwahl Propaganda-Veranstaltungen abhält, die Infektionszahlen am steilsten in die Höhe schießen. Böse Zungen ätzen ja schon, dass Rotkäppchen mit einer Flasche Wein und einem Gugelhupf nichts mehr im November erreichen wird und die Wackersteine diesmal die Großmutter und das Rotkäppchen umbringen.


Apropos zweite Welle: Wenn jemand eine zweite Welle zu fürchten hat, dann ist das die Stadt, die niemals schläft in der Nacht.

New York ist es seit Ostern gelungen die Fallzahlen von mehr als 10000 Neuinfektionen am Tag auf unter 800 pro Tag zu drücken. Das wird sich der demokratisch regierte Bundesstaat von Rotkäppchen nicht wieder kaputt machen lassen wollen. Sollte Rotkäppchen noch einmal vor den Wahlen seinen Tower in New York ohne Mundschutz besuchen wollen, kann es passieren, dass er mit einem Platzverweis sich davon trollen muss.

Ernesto O.

Statistiken: worldometers.info