Quantensprünge am Freitag: Mysterien

Ich gebe es zu: Ich hab es nicht so mit TV-Serien, besonders wenn sie aus den USA sind. Da schwappt doch sehr viel Quoten schielender Quatsch herüber.
Natürlich gab und gibt es kultige Ausnahmen, begonnen bei Bonanza, Yogi-Bär, der Bezaubernden Jeannie, natürlich Star Trek und vielleicht noch Dr. Who.

Jedenfalls stolperte ich gestern Abend beim Zappen über „Feindbilder“ und Morgan Freeman, der mir bisher eher nur aus „Bruce Allmächtig“ bekannt war, wo er „Gott“ spielte.
Morgan Freeman leitet in der Serie „Mysterien des Weltalls“ als Moderator durch die Sendungen. Die Serie greift in ihren inzwischen 7 vorliegenden Staffeln (hier: zur Episodenliste/62 Folgen  ) grundlegende Themen der Philosophie und der Naturwissenschaften, sowie der Gesellschaft, Kunst und Technik auf. Besonders Erkenntnis reich und empfehlenswert ist die Serie auch deshalb, weil Berichte über zahlreiche wissenschaftliche und gesellschaftliche Experimente, neues Wissen über uns selbst, unsere Umwelt und das Weltall bringen.

Natürlich sind die 7 Staffeln auf CD mehr als nur ein gutes Weihnachtsgeschenk, das für ca. 100 € +x zu haben ist. Wer unbedingt einige Folgen gleich sehen möchte, kann auch auf die ZDF-Mediathek zurückgreifen.

Aktuell stehen noch diese Folgen in der ZDF-Mediathek für begrenzte Zeit zur Verfügung:

Doku | ZDFinfo Doku – Wie sehen Aliens aus?

Videolänge:
44 min
Datum:
21.12.2017


Doku | ZDFinfo Doku Leben wir in der Matrix?

Videolänge:
43 min
Datum:
21.12.2017


Noch 1 Tag
Doku | ZDFinfo Doku – Was ist Realität?

Videolänge:
43 min
Datum:
16.12.2017


Noch 1 Tag
Doku | ZDFinfo Doku – Leben ohne Sonne

Videolänge:
43 min
Datum:
16.12.2017


Noch 1 Tag
Doku | ZDFinfo Doku – Haben wir einen eigenen Willen?

Videolänge:
43 min
Datum:
16.12.2017


Noch 1 Tag
Doku | ZDFinfo Doku – Wann beginnt das Leben?

Videolänge:
43 min
Datum:
16.12.2017


Noch 1 Tag
Doku | ZDFinfo Doku – Wird Sex aussterben?

Videolänge:
44 min
Datum:
16.12.2017


Noch 1 Tag
Doku | ZDFinfo Doku – Wiederauferstehung

Videolänge:
43 min
Datum:
16.12.2017

 

Ernesto O.

Davos zum Zweiten: GODS.EYE.REPORT

gods-eyereport-ee

Pfeil rot Translation

Es ist schon eine ganze Weile her, da sangen Iron Butterfly „Are you happy?“ Die Frage bleibt: „Bist du glücklich?“ Sie lässt sich ausdehnen: „Ist die Menschheit glücklich?“

Manche werden jetzt sagen: Es reicht mir völlig, wenn ich glücklich bin, die anderen scheren mich einen Dreck. Aber alles interagiert mit allem und deshalb können Menschen nur temporär glücklich sein, denn während ich mich glücklich fühle arbeitet bereits irgendwer oder irgendetwas daran diese Stimmung zu ändern. Dabei sollte der Zustand der Welt  annähernd objektiv bestimmbar sein oder zumindest die Stimmung der Menschen, die auf unserer Erde leben. Die Wahrnehmung des Zustandes ist subjektiv und abhängig von der rosaroten oder rabenschwarz gefärbten Brille durch die wir gerade blicken. Dennoch ist die Stimmung der Vielen ein Kriterium, an dem sich der Zustand der Welt abgleichen lässt und dabei hilft einerseits „Blinden“ einen  Durchblick zu verschaffen und andererseits „Hoffnungslosen“ die Hoffnung geben kann,  die dazu führt „heute noch ein Apfelbäumchen zu pflanzen, wenn auch morgen schon die Welt untergeht“.

Die Versuche sind zahlreich, Stimmungen mit Barometern, Indizes und Indikatoren etc. einzufangen und in Davos tagen gerade die Leute, die 50.000,- € (mehr als den Jahresverdienst von mir und meiner Frau zusammen) hinblättern können um für ein paar Tage sich rapportieren zu lassen, wie es um die Welt steht und was deshalb getan werden könnte bzw. müsste um diesen Zustand zu verbessern bzw. zu erhalten (fragt sich allerdings für wen).

Dabei taugen die meisten Indikatoren nur wenig. Das Ifo-Stimmungbarometer gilt ja nur für Deutschland, der Dow Jones Index gibt nur Auskunft über die größten US Unternehmen,  die Forbes-Liste sagt uns lediglich wer wie reich ist, die Weltuntergangsuhr konzentriert sich im wesentlichen nur auf die Drohungen von Atomwaffen. Dabei gab es gute Ansätze schon im alten Jahrtausend. Zwar mögen eine ganze Reihe von Vorhersagen falsch gewesen sein, aber gerade deshalb bedarf es einfacher Indikatoren die den Zustand aller Bereiche messen, denn wir können uns in unserer komplexen Welt nicht mehr leisten nur an Symptomen herumzudoktern.

Indikatoren sind einfache aufschlussreiche Anzeiger, aber auch hier zeigen sich Unterschiede. So gibt es in der Chemie Indikatoren, die uns nur sagen ob das Medium sauer oder alkalisch ist, während Universal-Indikator (0 – 14), genauen Einblick – inklusive Neutralitätspunkt – gibt und dadurch beispielsweise ermöglicht das Wasser für die Fische und Pflanzen erträglich zu machen.

Die Idee des GODS.EYE.REPORT  ist exakt dieser universale Gedanke.
Der Indikator sollte deshalb globale Inhalte, sowie alle Regionen in den Fokus nehmen:

  • Nord- u. Lateinamerika
  • Südamerika
  • Afrika
  • Europa
  • Vorderasien
  • Zentralasien u. Russische Union
  • Ostasien
  • Australien, Ozeanien und Antarktis
  • Erde
  • Weltall

und folgende Zustände anzeigen:

  • Wirtschaft
  • Gesellschaft und Politik
  • Krieg und Frieden
  • Natur und Technik
  • Kunst und Wissenschaft

Die monatliche Kennziffer(n) ergeben ein empfindliches Barometer, das  dann Auskunft über die Zustände und die Stimmung auf der Erde geben. Natürlich muss der Indikator geeicht werden. Dazu bieten sich an die Quantifizierung/Untersuchung des Weltzustandes in den Jahren 1939-1945, 1969, 1974, 2000, 2003, 2006, 2009 und  2012 an.

Blogger und Webphilosophen wie ich, können diese Arbeit nicht alleine leisten, das ist klar und eigentlich sollten die Vereinten Nationen, alle Regierungen, Thinktanks jeder Culeur und  die großen NGOs daran interessiert sein. Schließlich erhalten wir so ein Instrument, das wesentlich mehr abbildet als der MSCI (Welt-Wirtschaftsindex) und deshalb eine deutlich bessere Anleitung zum Handeln für die Zukunft bietet.
GODS.EYE – Indikator: Ich bleibe dran.

Ernesto O.