Times are a Changing I

 

Bob Dylan hatte ja so recht!

Schon 1964 sang er: „The Times They are a Changing“

Die erste Strophe lautet:

Come gather around people, wherever you roam
And admit that the waters around you have grown
And accept it that soon you’ll be drenched to the bone
If your time to you is worth savin‘
Then you better start swimmin‘ or you’ll sink like a stone
For the times they are a-changin‘

und in der Übersetzung:

Kommt versammelt euch Leute, wo immer ihr euch rumtreibt
und gebt zu, dass das Wasser um euch gestiegen ist.
Und akzeptiert, dass ihr bald bis auf die Knochen durchnässt seid.
Wenn euch eure Zeit etwas wert ist,
dann fangt ihr besser an zu schwimmen, oder ihr sinkt wie ein Stein,
denn die Zeiten ändern sich.

 

Ob Bob Dylan hier eine Metapher verwendet oder geradezu hellseherisch
die Climate-Crisis beschwört muss er selbst beantworten,
jedenfalls hat er recht behalten: „Das Wasser steigt!“

 

Viele haben den Song schon heruntergejammert.
Ich persönlich mag es lieber rockig – und auf einen Felsen (Rock) zu klettern
ist ja auch eine vorläufige Möglichkeit sich zu retten.
Aber, die Zeiten ändern sich, das Wasser steigt weiter – und wir werden etwas tun müssen.

Hier die Phil  Collins Version des Songs aus den 90zigern des alten Jahrtausends.

zum kompletten Dylan-Songtext geht es hier:
http://www.songtexte.com/songtext/bob-dylan/the-times-they-are-a-changin-3bd5e8d0.html

 

Ernesto O.

 


Mehr zum Thema

 

#Futurekillers #Highhopes (September)

Futurekillers and Highhopes

07e.e

Future Killers:  Top Five in September 2014

  1.  Scotland Referendum
  2. Ebola- Epidemie in Westafrika
  3. ISIS – Krieg der Islamo-Faschisten
  4. Ukrainekrise – Gewaltätige bzw. militärische Auseinandersetzung zwischen Regierung und Separatisten – negative Stimmung  Europa/USA und Russland
  5. Klimawandel erzeugt Konflikte und Tippingpoint-Gefahr

High Hopes:  Top Five in September 2014

  1. UN-Sondergipfel zum Klimawandel
  2. – 5. Ansonsten gibt es zur Zeit leider nichts erfreuliches zu erwähnen

 

Ernesto O.

ältere Beitrage zum Thema:

Die Krim-Krise #futurekillers

#Futurekillers (März 14)

Futurekillers (Thema-Startbeitrag)

 

 

Futurekillers

Neptun on the run e.e 2014.

link-b-09link-b-09link-b-09link-b-09 Übersicht:  alle Artikel zu #Futurekillers 

Im Englischen Sprachgebrauch sind Future Killers im allgemeinen Leute, die auf Partys Fotos machen, mit der Absicht die Karriere einzelner Leute zu vernichten.

#Futurekillers gibt sich mit solch banalen Dingen nicht ab. Bei #Futurekillers geht es um Sachverhalte und Handlungen, die die Zukunft großer Menschengruppen bzw. die Zukunft der  ganzen Menschheit negativ beeinflussen. Kardinalfehler, die Menschen im großen Stil ihrer Zukunft antun und damit das Recht der Menschen auf Wohnung, Nahrung, sinnvolle Arbeit, Liebe und etwas Glück für jeden auf unserem Planeten beschädigen.

Schon in den 90zigern Jahren des letzten Jahrtausends waren solche Sachverhalte bekannt, allen voran die Bedeutung der „B-Bombe“.
Aber nicht nur die mitgebrachten Fehler der Vergangenheit belasten die Zukunft der Erde. Es sind auch die täglichen Dummheiten, die in Politik und Wirtschaft begangen werden. Dabei spielt es nachgerade keine Rolle ob es sich dabei um Handlungen von Egomanen oder Gutmenschen handelt, einzig und alleiniges Kriterium ist die Frage ob sich die Aussichten für Regionen, Länder, Kontinente und die Erde verschlechtern. Spielen wir also in Zukunft ein wenig den Earth-Commander: Ende der 90ziger Jahre gab es eine öffentlich zugängliche Software namens Earth-Commander, bei der der Commander eines Raumschiffes die Aufgabe hatte, die Fehlentwicklungen zum Schaden der Menschen zu hemmen und durch geschicktes Agieren die Überlebenschancen der Menschheit und die Lebensqualität aller Erdenbürger zu verbessern. Es galt den Exodus der Menschheit zu verhindern.

Man kann die Erde und ihre Zukunft mit einer Aktie vergleichen. Wir  sind dabei die Shareholder der „Erde AG“. Sicher, wir alle wünschen uns eine prosperierende Erde und einen steigenden Aktienkurs der AG Erde. Aber genauso wie die Börse immer wieder von Crashs bedroht ist, so ist auch die Erde AG durch Crashs – mit interner oder externer Ursache – bedroht. Insgesamt kommt es für eine gute Entwicklung unserer Erde-Aktie darauf an, dass sie in einem Aufwärtstrendkanal bleibt, dann  wird a la Longe unsere „irdische Performance“ himmlisch sein.

Dabei sind die Probleme oft viel leichter im Sinne einer positiven Performance zu lösen als man denkt, wie das aktuelle Beispiel Ukraine zeigt. Die russische Regierung hat durch ihren Aktionismus es heute morgen geschafft den RTS-Index (die Aktienkurse der wichtigsten 48 Unternehmen Russlands) mit -10% in den Crash zu schicken, russische Banken stürzen sogar um 15% in den Keller. Das russische Volk wird sich eine solche Wertevernichtung nicht wieder 20 Jahre lang wie einst zu Zeiten der UDSSR anschauen. Ein russischer Frühling wird dann schon sehr bald für ägyptische Verhältnisse sorgen, oder wenn es schief geht für syrische.

Dabei hat die Politik im Unterschied zur Weltwirtschaft es erheblich leichter für „Win-Win-Situationen“ zu sorgen und die sieht im Falle Ukraine so aus:

Korrupte Politiker fallen lassen, alle an einen runden Tisch, gemeinsame Anerkennung aller Parteien und deren berechtigten Interessen.
Abkommen schliessen, die überprüfbare Garantien bieten zur Sicherheit aller.

Der Mehrwert ist im Endeffekt schnell zu bestimmen:- Mehr Handel zwischen Russland und der Ukraine
– Mehr Handel zwischen der EU und der Ukraine
– Mehr Handel zwischen Russland und der EU

– Schutz für Minderheiten (z.B. Krim-Tataren)
– Freie Wahl der Sprache in der Ukraine

und ggf. Wahlen in der östlichen Ukraine – über Zugehöriglkeit zu Ukraine oder Russland – wenn wirklich gewünscht, was eigentlich nur dann von Bedeutung wäre, wenn die Zukunftsaussichten für diesen Teil der Ukrainer negativ blieben, weil es nicht gelingt, durch Unterstützung der Wirtschaft und Stärkung der Menschenrechte  positive Perspektiven für die Bevölkerung aufzubauen.

Die „stärkste Waffe“ der Menschen ist der „Fair-Problemdeal“, also die Fähigkeit Probleme (Streitigkeiten) dadurch zu lösen, dass alle Beteiligten fair behandelt werden und dadurch positive Zukunftsaussichten gewinnen.

Ernesto O.   

P.S. Es bleibt ein Rätsel warum die Earth-Commander-Simulation kein so großer Erfolg geworden ist wie etwa „Sim-City“ oder „Anno 1402“ und stattdessen Online-Games mit gleichem Namen auftauchen, bei denen es ausschließlich um den Kampf gegen Aliens oder Killerasteroiden geht, wo doch der größten Feind der Erde immer noch auf der Erde sitzt. Der Mensch und seine Dummheit scheint kein Simulationen zu benötigen – er simuliert sie live und täglich selbst…. Stay tuned.

Kalender der Zukunft Bilanz 2012: Große Ansagen – kleine Auswirkungen

Die Uhr für 2012 ist abgelaufen – Zeit für den Kalender der Zukunft Bilanz zu ziehen. (Was ist der Kalender der Zukunft?)

Kalender der Zukunft Bilanz 2012Kalender der Zukunft:  Auswertung für 2012

Über 40 Vorhersagen von nationaler, globaler und kosmischer Dimension aus Wirtschaft, Sport, Umwelt, Technik, Wissenschaft, Gesellschaft, Astronomie und Weltraumfahrt standen 2012 zur Entscheidung an. Die Würfel sind gefallen. Viele Vorhersagen waren eine Luftnummer, so die Eröffnung des Berliner Großflughafens. Da diese schon  im Kalender der Zukunft 2011 stand und auch ohne Pauken und Trompeten zur Bruchlandung wurde, wird sie 2012 nicht mehr bewertet.

Die zuverlässigsten Vorhersagen stammten aus den Bereichen Sport und Astronomie. Auf die Durchführung der Olympischen
Spiele in London war ebenso Verlass wie auf die Fußball EM in Polen und der Ukraine, obwohl einige Fußballstadien knapp vor dem Aus standen.  Alle von seriösen Astronomen angekündigten Himmelseregnisse trafen planmäßig ein, wie der Venustransit

und die Sonnenfinsternis in Australien.

Lediglich Planet X, auch Nibiru genannt hat seinen Weg zur Erde nicht gefunden, was auch niemand gewundert hat bis auf eingefleischte Esoteriker, die wohl nun bis zum Ende des nächsten Mayakalender-Zyklus warten müssen.

Neben typischen Verzögerungsproblemen bei der Umsetzung von Umwelt-, (Kyotoprotokoll), Technik-, (Vernichtung von Chemiewaffen) und gesellschaftlichen Großprojekten bleibt nur noch eine bedeutsame Vorhersage aus der Wissenschaft, die angesprochen werden sollte.

CERN und das Schwarze Loch:

50 Monate sollte es dauern bis die Experimente des CERN zur Bildung eines schwarzen Loches im Jahr 2012 führen könnten. Die Zeit für das von Prof. Rößler für möglich gehalten Szenario und für die vom ehemaligen Nuklearphysiker Walter Wagner  vor einem  US District Court gegen das Europäische Labor für Teilchenphysik CERN geführte Klage zur Unterlassung dieser Experimente ist abgelaufen.

Gut. Wir leben noch, auch 2013. Allerdings geht die Rößlersche These von 2008 in die Verlängerung. Denn bei CERN konnten besagte Experimente nicht pünktlich beginnen. Auch erscheint die Möglichkeit, dass Rößler recht behalten sollte und wir in naher Zukunft von einem selbst gebastelten schwarzen Loch verschluckt werden, zunehmend  kleiner, da schwarze Löcher, insbesondere die von Menschenhand erzeugten mikroskopisch kleinen wohl doch viel wahrscheinlicher sofort wieder zerfallen als bisher angenommen. Damit haben wir mit großer Wahrscheinlichkeit  noch 5 Milliarden Jahre Zeit bis unter dem Boden von Genf sich ein alles fressendes Schwarzes Loch auftun könnte.

Nachschauen:
Was wurde aus den Vorhersagen für 2012 ? 

Zum Überblick ab 2008

  Ernesto O.